Porsche 911 Cabrio
Kurz nach dem Coupé startet auch die Cabrio-Version des 911ers.
 

Leicht bekleidet

…und schon schneiden’s dem 911er das Dach ab.

23.11.2011 radical mag

Es bestanden schon Befürchtungen, dass Porsche dem klassischen Stoffdach abtrünnig werden könnte. Denn man weiss ja um die Vorteile von Blech, auch wenn es auf den ersten Blick etwas absurd tönt: das Gewicht. Ferrari hat seinem 458 Spider ja auch eine Stahlkappe aufgesetzt, genau deshalb, weil sich so ein paar Kilos sparen lassen. Und das ist bei ernsthaften Sportwagen ja ein wichtiges Argument.

Doch Porsche bleibt erfreulich konservativ, und das deshalb, weil man an den Fortschritt nicht nur glaubt, sondern ihn auch gleich praktiziert. Wir kennen die Details noch nicht, aber Porsche spricht von «intelligentem Leichtbau, der auch den Einsatz von Magnesium bei der Verdeckkonstruktion beinhaltet». Und dann sagt Porsche auch noch: «Auch bei den offenen Elfern ist es Porsche gelungen, die Gewichtsspirale umzukehren und die neuen Cabrio-Modelle deutlich leichter als ihre Vorgänger zu machen.»

Im Heck des 911 Carrera Cabrio arbeitet ein 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS (257 kW), dessen Kraft über ein 7-Schaltgetriebe auf die Hinterräder wirkt. Der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 400 PS (294 kW) und ebenfalls serienmässig ein 7-Schaltgetriebe; das Doppelkupplungsgetriebe gibt es gegen Aufpreis.

Die neuen Carrera Cabriolets entern den hiesigen Markt am 3. März 2012. Die Preise für das 911 Carrera Cabrio beginnen bei 118.580,- Euro; das Carrera S Cabrio startet bei 136.070,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und NoVa.

Vielen Dank an die Kollegen vom

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