Langeweile im selbstfahrenden Auto?

Die XchangE-Studie von Rinsped zeigt, was man in einem selbstfahrenden Auto machen könnte, damit die Fahrt nicht ganz langweilig wird.

27.05.2014 Online Redaktion

Zahlreiche Hersteller arbeiten fieberhaft an autonom fahrenden Autos, die in naher Zukunft in großer Zahl auf den Straßen unterwegs sein sollen. Durch menschliches Versagen verschuldete Unfälle sollen so bald der Vergangenheit angehören. Über den Fortschritt in der Technologieentwicklung gibt es laufende Updates – das Innenraumdesign der selbstfahrenden Autos wird dabei aber meist außer Acht gelassen. Doch wenn die Menschen keine Unfälle mehr verursachen können, müssen sie sich irgendwie anders bei Laune halten: Darüber hat sich das kleine Schweizer Unternehmen Rinspeed Gedanken gemacht. Auf dem Autosalon Genf 2014 präsentierte Rinspeed schließlich die Studie „XchangE“, die aufzeigen soll, wie der Fahrzeug-Innenraum gestaltet sein müsste, um die durch autonom fahrende Fahrzeuge entlastete Auto-Insassen während der Fahrt zu unterhalten.

Sitzen, liegen, surfen, schauen

Der „XchangE“ beruht auf einem Tesla Model S und soll den Individualverkehr in Zukunft noch attraktiver und vor allem um einiges bequemer machen. Vielfach verstell-, kipp- und drehbare Sessel sollen über zwanzig verschiedene Sitzanordnungen ermöglichen. Vier Displays machen die Steuerung in allen dadurch einnehmbaren Positionen möglich. Ein 32-Zoll 4K-Monitor im Heck macht den „XchangE“ bei Bedarf zum Auto-Kino im wahrsten Sinne des Wortes. Basics wie Kaffee kochen und in Ruhe trinken, Telefonieren und Internetsurfen verstehen sich von selbst. Die Details in aller Ausführlichkeit gibt es hier zum Nachlesen, das Video vermittelt in futuristischen Farben einen ersten Eindruck davon, wie Autofahren in der Zukunft aussehen könnte.

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