Chevrolet Tahoe
Eine Auswahl der LA-Neuheiten: Die Amerikaner präsentieren das SUV-Triumvirat Chevy Tahoe/Suburban...
 

Das wird die Los Angeles Auto Show 2013

Porsche enthüllt den Macan, Mini die nächste Generation des Retro-Kleinwagens und bei den Amerikanern spielen SUV die Hauptrolle.

06.11.2013 Press Inform

Mini zeigt auf der LA Auto Show die dritte Generation seines Namensspenders. Der neue Brite wird deutlich länger sein als die aktuellen Modelle. Auffällig ist der größere Kühlergrill, dessen Aussehen sich wieder mehr an den Ur-Minis orientiert. Die Motoren kommen jetzt ausschließlich von BMW. Erstmals wird es auch einen Dreizylinder geben.

Die große Mutter BMW hat das sportlich-formschöne 4er Cabrio im Gepäck, das wieder ein Klappdach haben wird. Zur Markteinführung gibt es zwei Benziner und einen Diesel, Alles bekannte Aggregate aus dem Technik-Regal des Konzerns: Also der 306-PS-Reihensechszylinder für den 435i, beim 428i Cabrio sind es vier Töpfe und 245 PS. Der Zweiliter Diesel hat die identische Zylinderanzahl und 184 PS.

Mercedes hat den V12-Dampfhammer S65 mit 630 PS und brutalen 1.200 Nm im Gepäck. Die Luxus-Limousine soll vor allem in den USA und in China Abnehmer finden. Insofern sind Zeitpunkt und Ort der Präsentation gut gewählt. Jaguar schließlich zeigt in Los Angeles den erfolgreich gestarteten F-Type als Coupé. Das Auto ist quasi 1:1 schon vor zwei Jahren in Frankfurt gestanden.

Die Amerikaner bleiben ihren Dimensionen treu

Wenn die Amerikaner von Full-Size-SUVs sprechen, ist das angesichts der 5,70 Metern Länge des neuen Cadillac Escalade fast schon ein Euphemismus. Als würde der mächtige Familien-Transporter ob seiner schieren visuellen Wucht nicht schon genug Aufmerksamkeit im Rückspiegel bekommen, hat der Kühlergrill noch eine Extra-Portion Chrom bekommen und die Scheinwerfer strahlen in Voll-LED-Technik. In der gleichen Liga spielt auch der GM-Markenbruder Chevrolet Suburban. Wie der Name schon sagt, ist der „Vorstädtler“ eher für längere Touren gemacht. Komplettiert wird das GM-Trio vom GMC Yukon XL. Ohne dem Extra-Large-Zusatz im Namen kommt der Yukon mit einer Länge von 5,18 Metern und einem Leergewicht von 2,5 Tonnen eine Spur weniger mächtig daher, was aber immer noch länger ist, als ein Audi-Q7-Format. Da sich der GM Tahoe, der ebenfalls bei der LA Auto Show zu bewundern sein wird, mit seinem Markenbruder die Technik teilt, sind auch die Maße identisch.

Gegen diese rollende Schlachtschiffe mutet der BMW-X5– und VW-Touareg-Konkurrent Ford Edge mit seinen 4,72 Metern kompakt an. Der Edge gibt den kommoden Familienfreund und hat viele moderne Assistenzsysteme an Bord. Honda will sich da nicht lumpen lassen und präsentiert die Serienversion der Studie Urban SUV. Land Rover trägt mit dem Range Rover LWB zum SUV-Trend bei.

Auch Pickups sind jenseits des großen Teichs nach wie vor gefragt: Eventuell bringen GMC mit dem Canyon und Chevrolet mit dem Colorado auch die neuen Versionen der Arbeitstiere mit Ladefläche in die Pazifik-Metropole.

Premiere auf der LA Auto Show: Porsche Macan

Porsche lüftet endlich den Schleier und enthüllt den Macan. Der kleine Bruder des Cayenne basiert zwar auf der Plattform des Audi Q5 hat aber ein paar technische Modifikationen bekommen – unter anderem beim Allradantrieb. Die Zuffenhausener Ingenieure versprechen sich davon noch mehr Agilität und Porsche-gemäße Fahrleistungen. Beides garantiert das neue 911er Turbo-Cabriolet mit 520 beziehungsweise 560 PS in der scharfen S-Version.

Und was ist mit Subaru? Ja, diese Marke gibt es noch. Dem Vernehmen nach geben die Japaner in der Stadt der Engel ein echtes Lebenszeichen von sich: Die neue Straßenversion der Rallye-Rakete WRX STi wird gezeigt. Die Studie WRX Concept Car gab schon einen Ausblick auf den Kult-Renner: Der neue WRX ist optisch deutlich dynamischer, flitzt geduckter über den Asphalt und dürfte auch mehr Power als die 300 PS des Vorgängers haben. Nissan will den Juke Nismo RS Concept zeigen. Die extra potente Variante hat dem Vernehmen nach 274 PS. Toyota hält die Karten noch sehr na an der Brust. Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, steht in Los Angeles die erste seriennahe Studie des Brennstoffzellen-Fahrzeugs FCHV (Fuel Cell Hybrid Vehicle) das 2015 auf den Markt kommen soll. Eine weitere Studie zum offenen GT86 soll auf der parallel stattfindenden Tokio Motor Show gezeigt werden.

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