Der KTM X-BOW wird 1000

Exakt 8 Jahre nach dem Produktionsstart 2008 wurde der 1000. X-BOW fertig gestellt – und KTM hat noch große Pläne für den Ultraleicht-Sportler.

27.07.2016 Online Redaktion

Mit dem ungewöhnlichen Ultraleicht-Sportler X-BOW sorgte der österreichische Motorradhersteller KTM 2008 für Aufsehen. Exakt 8 Jahre später, am 7. Juni 2016, wurde in der Grazer Manufaktur der 1000. X-BOW fertig gestellt. Wie seine 999 Vorgänger auch wurde das Fahrzeug in der Grazer Manufaktur komplett von Hand gefertigt.

Startschwierigkeiten überwunden

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten – unter anderem fiel der Verkaufsstart des X-BOW 2008 mit der einsetzenden Wirtschaftskrise zusammen – hat KTM sich nicht unterkriegen lassen. Nach dem 240 PS starken Sondermodell „Dallara“ und den Serienversionen „Street“, „Clubsport“ sowie „Superlight“ folgte im Jahr 2011 der Umstieg auf die mit 300 PS stärkere Version des 2,0 Liter TFSI Turbomotors von Audi, der erstmals im KTM X-BOW R zum Einsatz kam. Auf dieser Basis entwickelte KTM den bis zu 360 PS starken X-BOW RR für den Renn-Einsatz im Markenpokal, den X-BOW GT mit Windschutzscheibe und schließlich das homologierte Rennfahrzeug X-BOW GT4.

x-bow 1000
© Bild: KTM

Facelift für „Nummer 1000“

„Nummer 1000“ ist der erste X-BOW R mit Facelift. Die Karosserieelemente erscheinen plastischer, die Motorabdeckung verfügt nun – wie jene des GT – über kiemenartige Lüftungsschlitze und verbindet sich großflächig mit den hinteren Karosserieteilen, die das Heck durch ihre neue Form kraftvoller wirken lassen. Auch der Front wurde mit schmäleren Scheinwerfereinfassungen und einer markanten Abschrägung, mit der die vorderen Karosserieelemente am Frontsplitter ansetzen, ein bulligerer Look verpasst. Technisch setzt KTM auch im „gelifteten“ X-BOW R auf den 300 PS starken 2.0 Liter TFSI Motor von Audi, es wurden aber einige Detailverbesserungen umgesetzt. Der neue Netto-Verkaufspreis beträgt 74.900,- EUR (exkl. Steuer).

X-BOW kommt 2017 auch in Nordamerika auf den Markt

KTM CEO Stefan Pierer ist auch für die Zukunft optimistisch und kündigte bereits „einige aufregende Ideen“ an, die er mit Designer Gerald Kiska und der Entwicklungsmannschaft rund um den X-BOW umsetzen wolle. Zudem soll der X-BOW GT4 auch weiterhin internationale Rennerfolge einfahren. Geografisch steht KTM ebenfalls ein großer Schritt bevor: 2017 soll ein speziell für den nordamerikanischen Markt spezifizierter X-BOW auch in den USA und Kanada erhältlich sein.

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  • manta76

    schön ist er nicht, schöner wird er nicht, aber fährt sich lustig

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