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Opel-Chef Karl-Thomas Neumann setzt auf eine Normalisierung der Lage.
 

Krim-Krise bringt erste Belastungen für Autobauer

Autobauer spüren erste Belastungen durch den durch die Krim-Krise ausgelösten Absturz der russischen Währung

23.03.2014 APA

Autohersteller spüren erste Belastungen durch den Wertverlust des Rubels, der durch die Krim-Krise ausgelöst wurde. „Wir spüren bereits Belastungen durch den Wechselkurs des Rubels“, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann der Branchenzeitung „Automobilwoche“. Russland ist der wichtigste Wachstumsmarkt für die deutsche GM-Tochter. „Sicher ist: Russland wird 2020 der größte Automarkt Europas sein. Und die Entwicklung bis dahin wird wie bei einem Marathon verlaufen – es wird Höhen und Tiefen geben.“

Ford und Renault wollen durch verstärkte Produktion vor Ort Kursschwankungen umgehen

Auch Ford und Renault sehen die Entwicklung mit Sorge und wollen langfristig stärker an Ort und Stelle produzieren, um Kursschwankungen zu umgehen. Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes sagt zum Branchenblatt: „Kurzfristig können wir darauf nur mit dem Preis reagieren. Langfristig geht es um einen höheren Lokalisierungsgrad.“ Ähnlich äußerte sich Renault-Europa-Vorstand Stefan Müller.

Audi-Chef rechnet mit geringen Belastungen im Premium-Bereich

Rubel-Absturz und Inflation werden nach Einschätzung von Audi eher Volumenhersteller treffen. „Ich glaube, dass wir im Premiumbereich mit geringeren Auswirkungen rechnen können“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler der „Automobilwoche“. Jedoch sei das Wechselkursrisiko eine große Herausforderung. BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner betonte: „Wo wir die Risiken spüren, ist auf der Währungsseite: Der Rubel ist sehr schwach geworden“. Solange die Krise nicht weiter eskaliere, müsse BMW seine Prognose für 2014 aber nicht ändern.

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