Schriftzug von Continental
Continental + Google + IBM = Autopilot
 

Wie von Geisterhand

Der Autozulieferer Continental steht vor der Kooperation mit Google und IBM, gemeinsam sollen neuartige Systeme für das automatisierte Fahren entwickelt werden.

22.08.2013 APA

 

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet in ihrer Donnerstagausgabe von einem unmittelbar bevorstehenden Abschluss einer Allianz zwischen dem deutschen Autozulieferer Continental und den beiden Technologiekonzernen Google und IBM. Ziel dieser Kooperation ist es, neuartige Systeme für das automatisierte Fahren zu entwickeln. Die Abkommen sollen bereits zur Automesse IAA Mitte September in Frankfurt bekanntgeben werden. Continental wollte sich nicht dazu äußern. „Wir kommentieren das nicht“, sagte ein Sprecher.

Wie von Geisterhand

Conti arbeitet seit geraumer Zeit an Techniken, um Autos ohne den lenkenden Einfluss des Fahrers zu steuern. Bis jetzt wird diese Technik erst mit einigen Prototypen erprobt. Als erster hat Google selbstfahrende Autos in den USA getestet. Die VW-Tochter Audi und Conti verfügen ebenfalls über die Erlaubnis zur Erprobung solcher Systeme im US-Bundesstaat Nevada.

Auto Teil des Internets

Der Dax-Konzern aus Hannover hatte erst vor kurzem bereits eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Telekommunikationskonzern Cisco bekanntgegeben. Damals erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart: „Bei Continental glauben wir, dass das Internet nicht nur ins Auto kommt, sondern dass das Auto Teil des Internets wird.“

Vollautomatische Einparkhilfe

Bereits jetzt greift der Computer dem Fahrer in bestimmten Situationen ins Lenkrad – etwa bei der vollautomatischen Einparkhilfe, wie sie verschiedene Hersteller bereits im Programm haben.

 

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