Skoda Octavia Combi Elegance TDI 4x4 front vorne seite
 

Testbericht: Škoda Octavia Combi Elegance TDI 4×4

Hier könnte Ihre Antwort stehen.

20.09.2013 Autorevue Magazin

Ruhig bleiben, der Autowahl pragmatisch begegnen. Was will ich? Bin ich trendresistent? Widerstehe ich Premiumbegehrlichkeiten? Muss es wirklich so groß sein? Nähert man sich dem Thema Auto tatsächlich vernünftig, wird am Ende des Auswahlprozesses wohl ein Kompaktkombi auf dem Wunschzettel stehen. Das könnte jetzt beispiels­weise auch der Golf Variant sein, wer ein sen­sibles Brieftascherl hat, wird jedoch einige Gründe finden, warum es der Golf eben nicht wird.

Skoda Octavia Combi Elegance TDI 4x4 heck hinten

Warum Octavia Combi und nicht Golf Variant:

Oberflächlich gesagt, bekommt man das gleiche Auto (da war er wieder, der modulare Querbaukasten) in anderer Verkleidung plus den Allradantrieb dazu geschenkt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Natürlich darf der Octavia in mancher Hinsicht den Golf nicht schlagen, sonst gäbe das kräf­tigen Ärger in Wolfsburg. ­Allein: Das ist Jammern auf hohem Niveau – etwa die Windgeräusche auf der Autobahn, die eben im Octavia ­einen Tick wahrnehmbarer sind.

Skoda Octavia Combi Elegance TDI 4x4 kofferraum

Denn sonst ist der Octavia ein Typ für alle Fälle: Armaturengestaltung und Verarbeitung spielen auf VW-Niveau, die Sitze sind absolut lang­streckentauglich und vorbildlich in Sachen Verstellbarkeit. Kein Tadel im Kofferraum: Die Sitzlehnen lassen sich per Hebelzug aus dem Kofferraum plätten, Haken und Ösen zur Befestigung gibt’s allerorts.

Bleibt das Fahren:

Lenkung, Bremse, Fahrwerk überraschenderweise wie beim Golf. 150 Diesel-PS lassen sogar ein bissl Freude durchs Cockpit wehen. Das darf bei allem Pragmatismus ja schließlich auch sein.

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