Bei der Post sollen bis 2015 über 1000 E-Fahrzeuge im Einsatz sein.
Bei der Post sollen bis 2015 über 1000 E-Fahrzeuge im Einsatz sein.
 

Klimaschutz: E-Mobilität als Chance

Der Verkehr trägt in Österreich zu rund einem Drittel der CO2-Emissionen bei – E-Mobilität soll Schadstoffe reduzieren

19.11.2013 APA

Der Verkehrssektor in Österreich trägt zu rund einem Drittel der CO2-Emissionen bei und ist zu 95 Prozent von fossilen Erdölimporten abhängig, für die jährlich bis 5 Milliarden Euro aufgewendet werden müssen. „Klimaschutz im Verkehr ist eine zentrale umwelt- und energiepolitische Herausforderung. Elektrofahrzeuge können dabei wesentliche Beiträge zur Reduktion der Emissionen und des Energieverbrauchs leisten, denn Elektromotoren arbeiten effizienter und sind vor Ort emissionsfrei. Wird der Strom noch dazu aus erneuerbaren Energiequellen produziert, wird Mobilität nahezu ohne Emissionen und Schadstoffe möglich“, so Umweltminister Berlakovich anlässlich einer Fachveranstaltung zu 100 Jahre E-Mobilität bei der Österreichischen Post.

Angebot an E-Fahrzeugen steigt stetig

Das Marktangebot elektrischer Fahrzeuge in Österreich ist in letzter Zeit stark gestiegen. Im Segment der elektrischen Fahrräder (Pedelecs), in das bereits jedes zehnte in Österreich verkaufte Fahrrad fällt, ist die Auswahl am größten. Aber auch im Bereich der elektrischen Pkw hat sich das Angebot deutlich erhöht: Aktuell werden in Österreich bereits 12 Modelle von 9 verschiedenen Herstellern angeboten. Im Segment der Fahrzeuge mit einer Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor, wie Plug-In Hybrid und Range Extender Fahrzeuge, gibt es bereits 4 Modelle.

Bis 2015 sollen 1000 E-Fahrzeuge die Post zustellen

Bei der Österreichischen Post AG sollen bis 2015 über 1.000 Elektrofahrzeuge im Zustelleinsatz unterwegs sein, aktuell sind es bereits 300.  „Seit dem Jahr 2011 werden alle Sendungen in Österreich klimaneutral zugestellt. Diese Initiative – CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT – ist der Beweis, dass man wirtschaftliches Denken und umweltschonendes Handeln vereinen kann.“, so Walter Hitziger, Vorstand der Österreichischen Post.

E-Autos werden mit bis zu 4000 Euro gefördert

Das Lebensministerium will mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm die Einführung der Elektro-Mobilität vorantreiben. Betriebe, Städte, Gemeinden, Tourismus- und Freizeitbranche sowie Vereine erhalten bei der Anschaffung eines Elektro-Autos bis zu 4.000 Euro Förderung. Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung und Plug-In Hybride erhalten bis zu 3.000 Euro Förderung. Auch Hybrid-Pkw und Elektro-Scooter werden mit bis zu 800 Euro bzw. bis zu 500 Euro gefördert. „Ich lade daher alle Firmen und Gemeinden ein so wie die Post AG die Angebote des Lebensministeriums zur Umsetzung der Elektro-Mobilität in Anspruch zu nehmen, und damit Kosten zu sparen und klimafreundlich mobil zu sein.“ so Umweltminister Berlakovich abschließend.

  • Ravenbird

    Hätten wir Wasserkraftwerke, dann…
    Hätten wir große und kleine Gaskraftwerke, dann…
    Hätten wir verstaatlichte Atomkraft, die nicht gewinnorientert die Sicherheit wegspart, dann…

    Haben wir aber alles nicht.

    Was wir haben, sind unnötige Politiker, die das alles NICHT in Angriff nehmen, allen voran die Grünen, die die Wasserkraft (das Geschenk der Natur an unser Land) vernichtet haben und jetzt – dümmer gehts nimmer – am lautesten nach der E-Mobilität plärren.

    • Ravenbird

      Während ich mich darüber gerade grün und blau ärgere, fällt mir ein, daß es doch für alle beteiligten Obergauner das Schönste wäre, wenn die Österreicher viel Strom verbrauchen und oben Genannte uns den Atomstrom aus Tschechien, Slowakei und Ungarn als GRÜNSTROM doppelt so teuer verkaufen.
      Die anderen haben den Müll und wir reiche Lobbyisten und ihre Handlanger im Parlament.

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