Kia Naimo Exterieur Statisch Front
Der Naimo ist ein CUV.
 

Kia Kastl

„Ne-mo“ ist koreanisch für „quaderförmig“. Der Kia Naimo ist eine Studie.

05.04.2011 Online Redaktion

Warum Hersteller immer noch eine Elektroauto-Studie nach der anderen in die Messehallen dieser Welt stellen, wissen wir nicht. Der Kia Naimo sei aber dennoch hervor gehoben. Nicht das er die Elektromobilität auf den Kopf stellen würden, das nicht, aber die Designer haben sich dennoch etwas ausgedacht.

Die Türen und der Boden sind mit koreanischer Eiche verkleidet. Der Dachhimmel – also die Stellen, an denen sich keines der beiden Fenster befindet – wurden mit Hanji-Papier bespannt. Weil der Kaligraphie-Unterricht schon etwas her sein dürfte: Hanji-Papier wird aus der Rinde eines bestimmten Maulbeerbaumes hergestellt und enthält keine chemischen Zusätze. Deswegen wickelt man in Korea auch öfters Lebensmittel darin ein.

So viel dazu.

Statt Scheibenwischer hat der Naimo Druckluftdüsen, die Außenspiegel wurden durch Miniaturkameras ersetzt. Oder kurz: Detailfragen hat man erfrischend anders gelöst.

Beim Antrieb freilich hat man wenig neues zu bieten. Der Synchronmotor liefert 109 PS und 280 Newtonmeter, was für Tempo 150 reicht. Die Reichweite gibt Kia mit 200 Kilometern (dank Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 27 Kilowattstunden) an – das sind schon 40 Kilometer mehr als bei der letzten Studie, dem Kia Pop. Auch bei den Studien hält der technische Fortschritt eben nicht an.

Noch kurz zu Handfestem: der Naimo soll, wenn er denn tatsächlich ein Ausblick auf ein echtes Auto sein soll, das B-Segment aufmischen. Er ist 3,89 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,59 Meter hoch. Also nur unwesentlich kleiner als der Nissan Cube (dessen Verkauf in Österreich ja jüngst eingestellt wurde). Ein Namen für die Fahrzeugart gibt es auch schon: Elektro-CUV – Crossover Utility Vehikle.

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