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Kampf um den Berufsverkehr

Uber hat – in den USA und hierzulande – eine Debatte über den Verkehr losgetreten. Individualisierter Nahverkehr ist eines der Ergebnisse um den Berufsverkehr zu entspannen.

02.04.2015 Online Redaktion

Private Taxidienste sind nicht die Lösung irgendwelcher Verkehrskonzepte in Großstädten. Erstens unterwandern sie gesetzliche Standards, womit sie zweitens Preisdumping betreiben und drittens zur eigentlichen Problemstellung – verstopfte Straßen und UBahnen – nichts beitragen. Doch immerhin wurde eine Debatte losgetreten.

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© Bild: Leap Transit

In den USA, wo Probleme hemdsärmeliger angegangen werden gibt es jetzt erste konkrete Ergebnisse: Private Nahverkehrsanbieter, die stark auf Individualisierung und Service setzen buhlen jetzt um Kunden, die dem stockenden Berufsverkehr entkommen wollen. Zu entsprechenden Preisen versteht sich (vier bis sechs Dollar pro Busfahrt). Die neuen Unternehmen setzen dabei stark auf Schwarm-Intelligenz und -Finanzierung.

So werden naturgemäß die Strecken bedient, für die sich als erster Crowdfunding-Mittel auftreiben lassen. Also Strecken, an denen das meiste Interesse besteht. In den Bussen selbst gibt es dann WLan, Kaffee, Snacks und USB-Ladestationen. Allen Anbietern gemein ist, dass ihr System über eine App funktioniert, mit der Plätze im Bus gebucht und bezahlt werden können.

Video zu den Privatanbietern im Berufsverkehr:

So hipster war Berufsverkehr noch nie. Werbevideo zu Leap Transit:

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