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Daimler verwendet nach wie vor das klimaschädliche Kältemittel R134a - Deutschland verstoße mit der Duldung gegen EU-Klimaschutzauflagen.
 

Kältemittel-Streit: EU-Kommission will Verfahren gegen Deutschland eröffnen

Einem Zeitungsbericht zufolge soll ein Verfahren wegen Verletzung europäischen Rechts gegen Berlin eröffnet werden – Daimler verwendet Kältemittel R134a in neuen Mercedes-Modellen

20.01.2014 APA

Einem Bericht des „Handelblattes“ zufolge will die EU-Komission im Kältemittel-Streit den Druck auf Deutschland erhöhen: Am Donnerstag soll ein Verfahren wegen Verletzung europäischen Rechts gegen Berlin eröffnet werden. Industriekommissar Antonio Tajani werfe den deutschen Behörden vor, widerrechtlich neue Fahrzeugtypen zu dulden, die mit einem veralteten Kältemittel befüllt sind. Damit verstoße Deutschland gegen EU-Klimaschutzauflagen.

Daimler verwendet nach wie vor das Kältemittel R134a

Konkret geht es um das klimaschädliche Kältemittel R134a. Daimler verwendet das umstrittene Produkt in neuen Mercedes-Modellen, weil das Unternehmen die von der EU zugelassene Alternative für zu feuergefährlich hält.

Kein Kommentar von Industriekommissar Tajani

Tajanis Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. „Wir untersuchen dies um zu sehen, ob es ein Problem mit Gemeinschaftsrecht gibt“, sagte er auf dpa-Anfrage. Brüssel pocht schon länger darauf, dass die Bundesregierung die entsprechenden EU-Regelungen umsetzt.

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  • Ravenbird

    Ein Auto mit einer Klimaanlage, die mit dem „Flußsäuremittel“ gefüllt ist, kaufe ich nicht. Punkt.
    Sollten sich alle Konsumenten so verhalten, wären die Wurschteln in Brüssel bald weg vom Freßnapf. Ganz einfach.
    Das Geheule um dieses Dupont-Drecksmittel geht mir schön langsam wo hin. Jetzt wird sich zeigen, wer stärker ist: Die Lobby der Geldsauger oder die Autofahrer, die an die Sicherheit der Einsatzkräfte und an ihre eigene Sicherheit denken.

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