johammer j1
 

Johammer J1: Elektromotorrad made in Austria

Johammer heisst das Ding, kommt aus Oberösterreich, fährt rein elektrisch und hat ganz viel High-Tect an Bord.

30.04.2014 radical mag

Johann Hammerschid und sein Team haben sicher einen breiten Rücken. Wir können uns vorstellen, was für Kommentare sie sich über den Johammer anhören müssen. Wir wollen nicht ins selbe Lied einstimmen – die Optik ist sicher mal: speziell. Aber technisch hat es das Ding faustdick hinter den Ohren. Modernste Federelemente zum Beispiel. Eine Zweiarm-Kastenprofilschwinge mit progressiver Dämpferanlenkung vorne verhindert das sonst übliche Bremsnicken. Hinten gibts eine Einarmschwinge aus Aluminiumguss mit progressiver Dämpferanlenkung, zudem ist der Elektromotor und die Regelelektronik ebenfalls integriert. Die Feder-Dämpfereinheit wurden liegend ganz unten im Bike verbaut, gut für einen tiefen Schwerpunkt.

johammer j1

Das Johammer J1: Made in Austria

Das J1 genannte Teil ist 220 cm lang und soll eine Reichweite von 200 km schaffen. Und, es kommt nicht etwa aus China sondern wurde in Österreich entwickelt und produziert. Dort kann man es auch bereits kaufen, das günstigste Modell mit 11 kW Leistung kostet 23’000 Euro. Als Energiespeicher kommen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Speicherkapazität von satten 12,7 kWh zum Einsatz. Fahrfertig wiegt das J1 in mit dem kleinere Akku 159 Kilogramm, also durchaus im Bereich eines vergleichbar grossen Rollers. Wir sind irgendwie überfordert mit dem Ding, aber cool ist trotzdem – oder?

johammer.com

Vielen Dank an die Kollegen von radical-mag.com.

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E-Antrieb und Regler sind wartungsfrei im Hinterrad integriert. Eine ganz spezieller Fortschritt ist bei der Akku Entwicklung gelungen. Kein Motorradhersteller der Welt kann derzeit im Bereich der E-Mobilität mit derartigen technischen Features aufwarten.

johammer j1

Der extrem torsionssteife Mittelrahmen aus Aluminium bietet Platz für Federdämpfer und Akku-Pack.

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Zweiarm-Kastenprofilschwinge mit progressiver Dämpferanlenkung vorne verhindert Bremsnicken. Einarmschwinge aus Aluminiumguss mit progressiver Dämpferanlenkung hinten.

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  • Autojoe

    Ein Bike wie es sein soll. Gut gemacht stellt alle andern in den Schatten.

  • OLI

    Endlich mal eine Innovation. Mir ist das Design zwar zu phantasievoll, aber Elektoantrieb ist gerade beim Motorrad cool, da leise und easy zu handhaben und für Tagestouren die Reichweite komplett ausreichend wäre.

    Die Bikes, die bis jetzt schon lieferbar sind, sollten noch etwas komfortabler sein. z.B. die Zeros

  • Michi

    Also ich finde die Optik extrem cool!
    Es ist ja auch kein gewöhnliches Motorrad warum sollte es also so aussehen!

    Einen einzigen winzigen Kritikpunkt hab ich aber dann doch… Die Karl-Dahl-BMW Scheinwerfer… und vielleicht die Spiegel.

    Aber da bewegen wir uns schon im extrem Design kritischem Raum und man sollte dazu anmerken das die StVO nicht unbedingt ästhetische Lösungen fördert und die Spiegel neben Blinkern auch bei gewöhnlichen Motoradern eher ein Störfaktor sind..

    Wenn der Preis mal dort sein sollte wo ein normaler (großer) Roller ist, count me in!

  • Kienotto

    Also das Aussehen dieses Bikes ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist das sicher kein Problem. Jedenfalls ist das ganze Fahrzeug der Überhammer in punkto Technik und Umweltschutz.

  • WoHoller

    Die Kapazität ist kWh (also MAL Stunde), nicht kW/h !

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