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Jeeps Ostereier: 7 Offroad Sondermodelle

Auf der Easter Jeep Safari hat der Geländewagen-Spezialist mit sieben Studien gezeigt, was er kann.

27.03.2015 Online Redaktion

Die Leistungsschau von Jeep hat Tradition. In jedem Jahr gibt es eine längere Tour, auf der die Marke zeigt, was sie kann. Heuer nannten sie es die „Easter Jeep Safari“. Neun Tage lang werden die Amerikaner in der Stadt Moab sich selbst feiern und jeden Tag einen Offroad-Ausflug unternehmen. Um einen Einblick in die Spezialitäten zu bekommen, müssen Sie freilich nicht nach Utah, die haben wir auch hier.

1) Jeep Wrangler Red Rock Responder

Was wie der kleine Bruder vom Lamborghini LM002 aussieht ist in Wahrheit ein überarbeiteter Jeep Wrangler Unlimited. Als Red Rock Responder soll er als Begleit- und Hilfsfahrzeug dienen. Neue Stoßdämpfer, eine Höherlegung um 10,2 Zentimeter, dazu Dana Achsen mit einer ultrakurzen Übersetzung (5,4:1). Für Hilfsmaterial und Verbandszeug, Wasserkanister oder Benzinkanister gibt es Cargoboxen mit Schnellzugriff. Ein Druckluftspeicher (samt Kompressor und Druckluftschlauch) ist ebenfalls an Bord. Die Krise kann kommen.

Jeep® Wrangler Red Rock Responder Concept
© Bild: Jeep
Jeep® Wrangler Red Rock Responder Concept
© Bild: Jeep

2) Jeep Chief

Der Kenner erkennt´s: unter dem farbenfrohen Blechkleid steckt ein Wrangler. Damit soll eine Brücke in die Vergangenheit geschlagen werden – in die 1970er Jahre, als die Kids zum Surfen gefahren sind mit ihren Fullsize-Offroadern. Daher auch die farbenfrohen Elemente. Um die geduckte Optik zu erreichen haben die Tüftler die Scheiben um fünf Zentimeter gekürzt. Innen gibt es Details wie einen Haltegriff aus Rosenholz und einen Schaltknüppel im „polynesischen Tiki-Stil“, wie Jeep es nennt.

Jeep® Chief Concept
© Bild: Jeep

Jeep® Chief Concept Interior
© Bild: Jeep

3) Jeep Renegade Desert Hawk

Wir schätzen den Renegade sehr. Er ist ein pfiffiger Allradler, eine willkommene Auflockerung des Straßenbildes und überhaupt ein durchdachtes, schlüssiges Auto. Allein: der Name „Desert Hawk“ ist – auch mit Dekoraufklebern und Unterfahrschutz – ein bisserl übertrieben. Das ist, als hätte VW eine GTI-Version vom Fox lanciert und die dann „Wolfsrudel“ genannt.

Jeep® Renegade Desert Hawk Concept
© Bild: Jeep

 4) Jeep Cherokee Canyon Trail

In den USA wurde der Cherokee jüngst zum besten Allradmodell 2015 gekürt. Vom „Four Wheeler Magazin“. Scheinbar sieht sich Jeep deswegen in der Pflicht und spendierte seinem SUV eine Reihe Mopar- und Jeep-Performance-Teile: Aufsetzschwellerschutz, ein Cargo-Management-Stausystem, Geländereifen sowie Schutzplatten für den Tank die lwanne und die Vorderradaufhängung. Geländereduktion und Sperrdiff sind obligat. Der Aufkleber zeigt übrigens eine topografische Karte des Moab-Trails „Hells Revenge“.

Jeep® Cherokee Canyon Trail Concept
© Bild: Jeep

Jeep® Cherokee Canyon Trail “Hell’s Revenge” topographica
© Bild: Jeep

5) Jeep Grand Cherokee Overlander

Highlight des Cherokee Overlander ist das Dach. Es ist mit der gleichen Beschichtung versehen, die sonst für Pick-up-Ladeflächen verwendet wird. So gibt es keine Kratzer, wenn das Dachzelt aufgebaut und verwendet wird. Wer so die Wildnis bereist braucht selbstverständlich auch Seilwinde, Höherlegung, Schlepphaken und ähnliche Spezereien. Der 3,0-Liter Sechszylinder wird hier mit einer Achtstufen-Automatik kombiniert.

Jeep® Grand Cherokee Overlander Concept
© Bild: Jeep

6) Jeep Staff Car

Wer immer noch nicht weiß, in welchem Bereich Jeep seine Wurzeln hat, dem geht jetzt vielleicht ein Licht auf. Das Staff Car basiert auf dem offenen Wrangler Unlimited und soll beweisen, dass bei Jeep immer noch die Funktion im Vordergrund steht – wenn die Marke will. Und sie will. Die Farbe heißt Sandsturm, für einen besseren Zugang fehlt die B-Säule, dafür gibt es einen Überollkäfig. Zur deutlicheren Machtdemonstration wurde die Karosserie außerdem um 5,1 Zentimeter nach oben versetzt.

Jeep® Staff Car Concept
© Bild: Jeep

Jeep® Staff Car Concept
© Bild: Jeep

Jeep® Staff Car Concept Interior
© Bild: Jeep

7) Jeep Wrangler Africa

Einen ähnlich pragmatischen, aber deutlich praxisorientierteren Ansatz als das Staff Car verfolgt der  Wrangler Africa. Er beweist die Kompetenz der Marke in Sachen Reisefahrzeug. Soll heißen: Zusatztank, Seilwinde, Trittbretter und Hochdach. Unter der Haube steckt – untypisch für ein amerikanisches Konzeptfahrzeug – ein 2,8-Liter Turbodiesel. In Kombination mit einer Fünfstufenautomatik. Man höre und staune. Ausgerechnet bei Jeep, die bereits eine Neunstufen-Automatik verbauen. Höherlegung, Dana Vorder- und Hinterachse sind obligat.

Jeep® Wrangler Africa Concept
© Bild: Jeep

  • zonco

    Der Chief würde mir schon gefallen!

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