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Der Pick-Up von Jeep sieht so aus

Die erste Kostprobe eines Pick-Ups von Jeep hört auf den etwas sperrigen Namen Jeep Crew Chief 715 Concept. So könnte ab 2018 der Pick-Up aussehen.

07.04.2016 Press Inform

7 Concepts zeigte uns Jeep zu Ostern, die Studie „Jeep Crew Chief 715 Concept“ ist wohl der Serienreife am nächsten. Die Front erinnert stark an den Kaiser M715, einem monströsem Armeefahrzeug, das Ende der 60er Jahre im Einsatz war. Der Rückgriff in die glorreiche Vergangenheit ist auch ein Vorbote der Zukunft. Und die dürfte Ford und Ram nicht gefallen. Denn die eindrucksvolle Studie zeigt, wie einer der kommenden Wrangler Pick-Ups aussehen könnte.

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© Bild: Werk

Jeep Crew Chief 715 Concept: vieles schon seriennah

Der Name gibt einen weiteren untrüglichen Hinweis „Crew Chief“. Als „Cabin Crew“ bezeichnen die Amerikaner die viertürige geräumige Fahrgastzelle bei einem Pick-Up und ein solcher Jeep, der „Chief“ heißt, kann man sich auch gut vorstellen. Bei diesem Jeep-Pick-Up ist auf den Leder-Sitzen und der Rückbank viel Platz. Natürlich werden die Amerikaner auch die zweisitzige Variante anbieten, bei der dann der Laderaum wächst. Das Interieur, das von einem Stoff-Verdeck vor Wind und Wetter geschützt wird, ist in weiten Teilen schon ziemlich seriennah: Das Infotainment und die Rundinstrumente stammen aus dem Jeep-Arsenal. Ob der riesige Kompass oder die Flugzeug-ähnlichen Kippschalter auf dem Armaturenbrett kommen, steht in den Sternen. Vorne und hinten hat das Arbeitstier jeweils eine Seilwinde und die Differentiale werden mit sogenannten Air-Locks per Kompressor-Luft aktiviert.

Riesen Pneus und bekannter Motor

Die Basis des beeindruckenden Vehikels ist ein viertüriger Jeep Wrangler, dessen Radstand um 58 Zentimeter auf 3,53 Meter verlängert wurde. Deswegen ist hinter der Rückbank auch noch Platz für einen großen Laderaum. Der mächtige Pickup rollt auf 40 Zoll-Militär-Pneus, die wiederum auf 20 Zoll-Felgen stecken. Die Technik unter der Haube könnte morgen in Serie gehen. Der aus mehreren Modellen bekannte 3,6-Liter-V6-Benziner wuchtet rund 295 PS auf die Kurbelwelle und die Gangwechsel besorgt eine Fünfgang-Automatik. Da dürfte bei der Serienversion eine moderne Schaltung ihr Werk verrichten.

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© Bild: Werk

Die Konkurrenz schielt Richtung Jeep

Dreht man den Zündschlüssel, erwacht der Benziner deutlich grummelnd zum Leben. Von der vom Gesetzgeber oktroyierten Zurückhaltung seiner zivilen Brüder ist bei diesem Sechszylinder wenig zu hören. Kaum drückt man auf das Gas wird der Klang des Triebwerks noch satter, noch voluminöser. Trotz der mächtigen Stollenreifen flitzt das „Jeep Crew Chief 715 Concept“ flockig los. Das deutlich über zwei Tonnen schwere Vehikel ist leicht zu beherrschen und beschert dem Fahrer mit der hohen Sitzposition das Gefühl der König der Straße zu sein. Die furchteinflößende Silhouette macht auf der Straße Eindruck. Ein Anblick, an den sich Ford und Ram bald gewöhnen müssen.

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