Toyota Prius V Kombi Exterieur Seite
Als Kombi soll der Prius neue Kundenkreise erschließen...
 

Jedem seinen Prius

Kombi, Stadtflitzer, Plug-In-Hybrid – einem jeden seinen Toyota Prius.

12.01.2011 Online Redaktion

Toyota hat dem Prius viel zu verdanken. Was der Hybridvorreiter dem Konzern an Image gebracht hat, lässt sich in Euro gar nicht ausdrücken. Jetzt will man mit der Technik endlich auch mal echtes Geld verdienen und zeigte in Detroit, wie das gehen soll.

Zum einen wird der Prius ab dem Spätsommer 2011 in den USA auch als Kombi erhältlich sein. Zum Marktstart des so genannten Prius V in Europa machte das Unternehmen keine Angaben. Für die Kombiform wurde die Dachlinie des normalen Prius einfach nach hinten erweitert. Unter der Haube werkelt die gleiche Technik. Mit ihr soll sich der Verbrauch des Kombi bei 5,8 Liter auf hundert Kilometer einpendeln. Neu ist ein (optionales) Panoramadach aus Kunstharz, das rund 18 Kilogramm leichter ist als ein normales Glasdach und zudem eine bessere Wärmedämmung bieten soll.

Obligat sind die verschiedenen Fahrmodi (Normal, Power, Eco und EV), ein schlüsselloser Zugang, eine Start-Stopp-Automatik und eine Rückfahrkamera. Diverse Goodies wie LED-Scheinwerfer, ein dynamischer, radarbasierender Tempomat und ein Parkassistent finden sich in der Aufpreisliste.

Am anderen Ende der Größenskala befindet sich der Prius C – derzeit noch ein Konzeptfahrzeug. Das „C“ steht für City und ist ein Menetekel für geschrumpfte Dimensionen. Der Prius C ist als Einstiegsmodell in die Hybridklasse gedacht und soll in der ersten Jahreshälfte 2012 den Markt entern.

Toyota Prius C City Stadt Exterieur Konzept

Ebenfalls in diesem Zeitraum soll der Prius als Plug-In-Hybrid lanciert werden. Dieser funktioniert genauso wie die bisherige Variante des Öko-Toyota, verfügt aber über einen Lithium-Ionen-Akku mit größerer Kapazität, der auch an der heimischen Steckdose geladen werden kann. Rein elektrisch kann er den Prius so rund 20 Kilometer weit und bis zu 100 km/h schnell durch die Lande befördern. Wird der Akku während der Fahrt leer, wird er über den Motor und die Bremskraftrückgewinnung wieder geladen. Derzeit läuft noch ein Feldversuch mit 600 dieser Fahrzeuge.

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