Jaguar C-X17 statisch links
Das ist es nun also, das erste SUV aus dem Hause Jaguar.
 

Vorstellung: Jaguar C-X17

Jaguar präsentiert auf der IAA Frankfurt sein erstes SUV-Modell.

10.09.2013 Online Redaktion

Es war doch nur eine Frage der Zeit: SUVs boomen, weltweit und ungebrochen, und Jaguar hat mit Land Rover den wohl erfahrensten Geländewagen-Hersteller der Welt im Haus. Und seit dem XF weiß man, dass die Marke radikal nach vorne blickt und damit auch erfolgreich ist. Der Jaguar C-X17 wird also eine logische Erweiterung des Portfolios sein – wenn er dereinst auf den Markt kommt. Vorerst handelt es sich um ein Concept, auch wenn das Design schon sehr endgültig aussieht.

Der Jaguar C-X17 zeigt die neue Aluminium-Architektur von Jaguar

Jaguar nutzt das Concept Car, um seine neue Aluminium-Monocoque-Architektur zu präsentieren. Diese Struktur soll die Basis für die nächsten Jaguar-Neuheiten sein und wegweisend in Sachen Leichtbau und Stabilität. Man hört auch schon den Nachfolger des X-Type im Wald rascheln: Eine „sportliche Premium-Limousine in der Mittelklasse“ wird 2015 als erstes Modell auf Basis der neuen Architektur erscheinen – In diesem Segment ist das Aluminium-Monocoque eine Weltneuheit. Wann der Jaguar C-X17 auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt, er wird nach 2015 aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Der Jaguar C-X17 geht natürlich eher in die sportliche Richtung, im Gegensatz zu Evoque und Freelander. Der Allradantrieb wird denn auch genutzt, um zügig um Kurven zu kommen. Man kennt ja schon vom neuen Range Rover Sport, dass der Hersteller Talent hat, ein dickes, hohes Auto agil abzustimmen. Das Design des 4,7 Meter langen SUV birgt wenige Überraschungen, die Front zeigt Verwandtschaften zum XJ, das Heck zitiert den F-Type. Der Innenraum bringt natürlich Science Fiction-mäßige LED-Beleuchtung und scharfe Schalensitze, aber die Grundstrukturen kennt man: Fließende Formen, aufgeräumte Bedienelemente.

Neues Bediensystem: Interactive Surface Control

Wie schon beim Opel Monza Concept erleben wir auch im Jaguar C-X17 ein neuartiges Bediensystem, das aus mehreren Bildschirmen besteht: Interactive Surface Control. Die Touchpanels sind in der Mittelkonsole untergebracht, die sich vom Armaturenbrett bis zu den Fondpassagieren erstreckt. Zusammen mit dem bordeigenen WLAN-Netzwerk können die Insassen über Facebook miteinander (!) chatten oder mit der Außenwelt in Verbindung treten. Zitat aus der Pressemitteilung: „Weil die Interactive Surface Console den Fondpassagieren die gleiche Bedeutung gibt wie den vorn Sitzenden, entsteht für die Insassen ein gemeinsames, multisensorisches Erlebnis.“ Hell yeah. Die Armaturen selbst sind als TFT-Bildschirm ausgeführt, die Anzeigen lassen sich individualisieren und auch aufs Head Up-Display spielen. Das Drehrad zur Gangwahl ist aus Ruthenium gefertigt.

Hier gibt’s alle Neuheiten von der IAA Frankfurt 2013!

 

pixel