Jeep GRand Cherokee Exterieur Front Dynamisch
Zuerst nur mit Benzinmotoren. Dieselfreunde müssen bis 2011 warten.
 

Italo-Western

Der Grand Cherokee kommt im November. Auf Italienisch.

04.10.2010 Online Redaktion

Jeep gehört jetzt zu Fiat. Das ist prinzipiell mal nichts schlechtes, das kann völlig wertneutral hingenommen werden. Auf die neuen Modelle hat es nur insofern Einfluss, dass es vielleicht, irgendwann das ein oder andere Modell nicht mehr oder unter anderem Logo gibt. Vielleicht. Irgendwann. Etwas Genaues steht noch nicht fest.

Für den neuen Grand Cherokee gibt es aber eine ganz konkrete Veränderung. Wegen der guten Kontakte zwischen Fiat und VM Motori kommen die Dieselmotoren der neuen Modellgeneration eben von jenem Zulieferer und nicht mehr von Mercedes. Auch, weil die Mercedes-Motoren angeblich schwerer einzubauen sind – die Dimensionen passen nicht so gut, wie bei den VM Motori Modellen.

Sonst gibt man sich reichlich amerikanisch. Zum Marktstart Ende November gibt es nämlich erst einmal nur Benzinmotoren. Den Anfang der Leistungsleiter macht ein 3,6-Liter-V6 mit 286 PS und 347 Newtonmeter, der im Schnitt 11,4 Liter haben möchte. Weiter oben ist dann der 5,7-Liter-V8 Kultmotor angesiedelt. Der Hemi bietet 352 PS und 520 Newtonmeter. Ab Sommer 2011 kann mit einem Dieselmotor gerechnet werden.

Eine weitere Kernkompetenz des Grand Cherokee ist natürlich die Offroadkompetenz. Der neuen Generation spendierte man eine Luftfederung mit Höhenregulierung (Quadra-Lift). Die arbeitet mit dem Selec-Terrain zusammen. Ein System, mit dem sich, ähnlich wie bei den Land Rover Modellen einstellen lässt, auf welchem Untergrund man fährt. Das Auto passt Fahrwerk, Getriebe und Elektronik daraufhin entsprechen an und los geht’s.

Zwei Allradantriebe stehen zur Wahl. Zum einen Quadra-Trac II. Hier arbeitet ein Verteilergetriebe mit Geländereduktion. Zum anderen Quadra-Drive II, das auf eine elektronische Schlupfbegrenzung samt Hinterachsdifferential setzt und kein Reduktionsgetriebe bietet.

Den Wrangler, Wrangler Unlimited und Cherokee zeigte Jeep in Paris mit einem neuen 2,8-Liter Commonrail-Diesel. Die Leistung stieg auf 200 PS und 410 Newtonmeter (mit manueller Sechsgangschaltung) bzw. 460 Newtonmeter (mit Fünfgangautomatik). Der Motor verfügt über eine Start-Stopp-Technologie. Der Verbrauch wurde (auf dem Papier) um 13 Prozent, der CO2-Ausstoß um 14 Prozent gesenkt. Die Wrangler-Modelle gibt es ab Anfang 2011, den Cherokee bereits ab Dezember 2010.

Auch für den Patriot kommt ein neuer Motor: ein 2,2 Liter Commonrail-Diesel. 120 PS, 320 Newtonmeter, 6,6 Liter auf hundert Kilometer, was 172 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Der Patriot kann ab Mitte November ab 26.990 Euro mit dem neuen Motor bestellt werden. Die Preise für alle anderen Modelle stehen noch nicht fest.

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