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Genau genommen ist der CLS kein Shooting Brake, ...
 

In Würde laden

Daimler zeigt wieder Mut zur Nische. Ein CLS mit Laderaum.

20.11.2010 Autorevue Magazin

Die Idee, einen Shooting Brake zu bauen, spukt ja schon seit längerem in den Köpfen der Mercedes-Ingenieure herum. Wir erinnern uns an die Studie „Fascination“, die 2008 auf dem Pariser Salon enthüllt wurde. Heuer im Frühjahr war auf der Peking Motor Show das „CLS Concept“ zu sehen, hier schon näher an einem Serienmodell dran.

Allerdings ist bei dieser Evolution vom „Shooting Brake“ nur der Name geblieben – denn als Viertürer ist er eigentlich ein recht gewöhnlicher Kombi, daran können auch Marketingstrategen nicht rütteln. Aber dafür einer der edelsten Sorte. Die anmutige Linienführung lässt keinen Zweifel aufkommen, dass der Fokus weniger auf Laderaummaximierung gerichtet wurde, vielmehr einfach die Optik im Vordergrund stand. Und irgendwie ist auch Audis Avant-Philosophie ganz nah. Designelemente wie die lange Motorhaube und die rahmenlosen Scheiben stammen allerdings von Coupé-Entwürfen.

Mercedes’ Erfolg mit dem CLS hat den Vorstand in der Entscheidung gestärkt, den Shooting Brake zu wagen, ab 2012 soll der Wagen in Sindelfingen vom Band rollen.

Motorenseitig wird dasselbe Portfolio wie im CLS Coupé geboten werden. Sowohl der neue V6-Direkteinspritzer mit 306 PS als auch der neue V8-Biturbo-Motor (hier mit 408 PS, sonst wie im CL 500, siehe Fahrbericht auf Seite 62) werden zum Einsatz kommen, dieselseitig gibt es den 250er-Vierzylinder (204 PS) und den 350er-Sechszylinder (265 PS). Und selbstverständlich herrscht elektronischer Beistand auf allen Ebenen: Spurwechsel- und halte-Assistent sowie Abstandswarner mit Tempomat reduzieren das Unfallrisiko, die Airmatic-Luftfederung sorgt für komfortables Weiterkommen auf höchstem Niveau.

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