In dieser „falschen Stadt“ testet Ford seine autonomen Autos

Die Mcity ist eine künstliche Stadt in den USA, in der autonome Fahrzeuge getestet werden, bevor sie auf „echte Straßen“ losgelassen werden.

12.12.2015 Online Redaktion

Die Mcity ist eine künstliche Stadt, die von der Universität von Michigan angelegt wurde, um autonome Fahrzeuge zu testen. Im Juli wurde das 32 Acre große Areal eröffnet, das ein bisschen wie ein schlechtes Filmset aussieht: „Aufgemalte“ Wohnhäuser und Geschäfte, Straßenlaternen, Zebrastreifen, Gehsteige, Bäume, Hydranten, Ampeln, Straßenschilder und -Markierungen; kurz gesagt alles, was ein autonomes Auto in einer echten Stadt zu beachten hätte. Abgesehen von anderen Verkehrsteilnehmern, Fahrzeugen oder Passanten.

Realitätsgetreue Testumgebung

Ford ist der erste Autobauer, der seine autonome Technologie in dieser „falschen Stadt“ testet. Der mit allerlei Sensoren ausgestattete Ford Fusion Hybrid sucht sich ohne menschliche Hilfe seinen Weg durch verschiedenartige Straßen, vorbei an Baustellenabsperrungen, durch Tunnel und über Kreisverkehre. In einem Video zeigt Ford, die unwirkliche Umgebung, in der die Technologie getestet wird – bevor sie demnächst auch in den „echten“ Autos auf den „echten“ Straßen Einzug halten wird.

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