Hyundai Veloster Turbo
 

Krawallkur

Ist die Straße zu fad, steck die PlayStation an!

13.03.2012 Online Redaktion

Zugegeben, das Styling ist gewagt, aber es bringt recht präzise die Botschaft dieses Autos rüber: auffallen, anecken, laut sein.

Der Hyundai Veloster hat ja schon in der zahmeren Version etwas Pubertierendes an sich, was der Turbo nun auf die Spitze treibt. Es assistieren: mächtig aufgekratzte Schürzen vorne und hinten, massive Seitenschweller, zwei Ofenrohre und eine mattgraue Lackierung, die alle Linien hervorkehrt wie der Scharfzeichner im Photoshop. Im Innenraum hat Hyundai blaue Akzente gesetzt an den Türgriffen und Ledersitzen, Mittelpunkt des Dashboards bleibt der Startknopf.

Hyundai Veloster Turbo

Womit wir beim Motor wären. Der 1,6-Liter-Benziner wurde mit einem TwinScroll-Turbo ausgestattet und bringt nun 186 PS (137 kW) auf die Straße. Das maximale Drehmoment liegt bei 265 Nm und kann zwischen 1500 und 4500 abgerufen werden. Als Alternative zum manuellen Sechsgang-Getriebe wird eine Sechsgang-Automatik angeboten, die den Sprint auf 100 km/h um 0,3 Sekunden verkürzt: 8,1 Sekunden statt handgeschaltener 8,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt da wie dort bei 214 km/h, auf österreichischen Autobahnen lässt sich also alles scheuchen, was daherkommt. Damit die Leistung beherrschbar bleibt, wurde die Federung gestrafft, außerdem hat Hyundai an der Vorderachse größere Bremsscheiben (300 mm statt 280 mm) eingebaut.

Der Veloster Turbo ist serienmäßig mit einem Navigationssystem und einem 7-Zoll-Touchscreen ausgestattet, neben den obligatorischen USB- und AUX-Buchsen steht auch ein dreifacher Cinch-Anschluss zur Verfügung, die Passagiere können ihren Camcorder oder, noch spannender, ihre PlayStation (!) direkt ans Auto anschließen. Das erhält „Need for Speed“ gleich eine neue Dimension…

Hyundai Veloster Turbo

Den Hyundai Veloster Turbo gibt’s ab August, einen Fahrbericht zur eh nicht allzu normalen Version finden Sie hier.

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