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Honda NSX: Die ersten Daten sind bekannt

Der neue Honda NSX soll Ende 2015 in Europa ankommen. Jetzt gibt es die ersten Eckdaten zum Supersportler aus Japan.

27.04.2015 Online Redaktion

Als Honda den ersten NSX auf die Straßen katapultierte, war die Konkurrenz eher untypisch für japanische Hersteller. Ferrari-Kunden waren das große Ziel. Das hatte zwei Vorteile. Zum einen spielte Geld keine Rolle, zum anderen blieben Jahr für Jahr die Wünsche einiger Ferrari-Interessenten unerfüllt. Und Honda war nicht wählerisch.

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© Bild: Honda

Technische Daten für den neuen Honda NSX

Der erste Honda NSX war damals das erste japanische Auto, für das man in Österreich siebenstellig ablegen musste. Kein Problem. Der Wagen war seiner Zeit sowas von voraus und war dadurch kein Ferrari-Nachahmer sondern der Lieferant einer neuen Welt. Ob das auch für den neuen Honda NSX gelten wird bleibt abzuwarten. Doch die Ansprüche sind groß.

Honda will seinen Supersportler gegen die wirklich Großen antreten lassen. Ferrari 458, McLaren, Porsche 911. Doch entsprechend ambitioniert wird der Preis sein. Rund 160.000 Euro dürften fällig werden. Preis, gutes Stichwort. Den größten Markt sieht Honda in den USA – dort natürlich unter dem Label Acura – weswegen dort auch die Autos zusammen gebaut werden.

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© Bild: Honda

Doppelkupplungsgetriebe und 500+ PS

Das technische Gesamtpaket sieht folgendermaßen aus. Im Heck liegen ein 3,5 Liter V6-Biturbo-Motor und ein Elektromotor. Dieses Duo treibt die Hinterachse an. Um die Vorderachse kümmern sich zwei weitere Elektromotoren, die freilich vorne liegen. Eine Kombination, die den NSX zum Allradler macht. Der Saft für die Elektromotoren kommt aus einem Lithium-Ionen-Pack, das allerdings lediglich über Rekuperation und den Benzinmotor geladen werden kann. Ein Plug-in-System ist für den Anfang nicht vorgesehen. In Summe sollen über 500 PS zur Verfügung stehen – ein Neungang-Doppelkupplungsgetriebe greift diplomatisch ein.

Bei Batterien und Elektromotoren klingeln die Alarmglocken. Beides bedeutet eine enorme Gewichtszunahme. Honda will die Technik allerdings tief und nah beim Fahrer verbauen, was das Handling optimieren soll. Gewicht gespart wird mit einem Alu-Chassis und Alu-Karosserie (Dimensionen: 4470x1940x1215 mm).

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© Bild: Honda

Schlanker Innenraum

Innen soll es – völlig anders, als in allen anderen Hondas – sehr aufgeräumt zugehen. Trotz Technikaufmarsch soll kein Knopf zu viel verbaut werden. Hoffen wir das Beste. Unter anderem soll ein Fahrmodi-Schalter Einzug halten. Der Quiet-Modus soll rein elektrischen Vortrieb garantieren. Sport, Sport+ und Track verschieben die wichtigen Kennfelder freilich weiter Richtung Rennstrecke. Eine Launch-Control ist obligat.

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