370 km/h auf dem Highway

Höllischer Käfer: Einmal im Jahr zeigt der Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse „Hellbug“ auf einem amerikanischen Highway, was in ihm steckt.

09.08.2016 Online Redaktion

Den Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse mit dem klingenden Beinamen „Hellbug“ kennen wir bereits. Einmal im Jahr taucht das Supercar mit der höllischen Lackierung im US-Bundesstaat Idaho auf, um den Highway 75 unsicher zu machen. Das geschieht nicht im Rahmen einer Heimsuchung, sondern anlässlich der „Sun Valley Road Rallye“: Bei dem Event ist es stolzen Autobesitzern erlaubt, auf einer öffentlichen Straße zu zeigen, was in ihren Babies steckt.

300+ km/h auf einer öffentlichen Straße

Seit 2009 wird der Idaho State Highway 75 einmal jährlich abgesperrt, und alle normalerweise geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen werden aufgehoben. Die Teilnehmer der „Sun Valley Road Rallye“ versuchen, mit ihren Fahrzeugen einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Jedes Jahr ganz vorne dabei ist der Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse, der von seinem Besitzer auch liebevoll „L’Or Rouge“, also „rotes Gold“, oder „Hellbug“, also „Höllenkäfer“, genannt wird.

Da geht noch mehr

Mit einem Top-Speed von 230 Meilen pro Stunde (ca. 370 km/h) gelang es dem „Hellbug“ heuer nicht, seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr (380 km/h) zu brechen. Für die Zuseher machen die 10 km/h aber kaum einen Unterschied. Um den kleinen Rückschlag auf dem Papier auszugleichen, wird der höllische Bugatti im kommenden Jahr aber bestimmt erneut versuchen, der 400 km/h-Marke noch näher zu kommen – und das Publikum bald kein Auto mehr, sondern bloß einen rot/schwarzen Blitz durch die Landschaft huschen sehen.

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