Luftaufnahme von Wien
Handy Parken: App statt SMS.
 

Parken in Wien: App statt SMS

50 Prozent der Parkscheine werden schon elektrisch gelöst. Mit der neuen App „Handy Parken“ können registrierte Nutzer in Wien jetzt die Gebühr mittels Smartphone zahlen.

01.04.2014 APA

Wer künftig in Wien einen Parkschein lösen will kann neben der klassischen Variante (Stift und Kreuzerl), der Handy-Variante (SMS), jetzt auch mittels Smartphone (App) die Gebühren zahlen. Denn der Ticketkauf ist nun auch mittels neuer App möglich, sagte Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Montag in einer Pressekonferenz. Zusatzfunktionen sollen zudem die Benutzerfreundlichkeit erhöhen, wurde versprochen.

24 Millionen SMS

Handy-Parken gibt es in der Bundeshauptstadt seit 2003. Nach zögerlichem Start hat sich die Bezahlmethode inzwischen etabliert. 2013 wurden mit rund 24 Millionen Stück bereits die Hälfte aller gelösten Parkscheine per Mobiltelefon ausgefüllt. Das entspricht knapp einem Viertel jener 100 Mio. elektronischer Tickets, die seit Einführung des Systems geordert wurden. 810.000 registrierte Nutzer zählt man aktuell, so Brauner.

SMS-Variante bleibt bestehen

Bis dato mussten alle Anwender eine SMS mit der gewünschten Parkdauer an eine bestimmte Nummer schicken, retour kam eine Bestätigungsnachricht. Diese Möglichkeit bleibe bestehen, versicherte die Ressortchefin. Wer ein Smartphone hat, kann die Sache nun aber mit der neuen Gratis-App – im Store unter „Handy Parken“ zu finden – erledigen.

Handy Parken im App-Store

Damit kann man direkt über den Bildschirm die mögliche Parkdauer auswählen, sieht sofort die anfallenden Kosten und kann seine Tickets verwalten – Erinnerungsfunktion vor Ablaufen der Scheine inklusive. Ein integrierter Stadtplan zeigt zudem an, ob man sich gerade in einem kostenpflichtigen Stadtteil befindet. Für Android-Handys steht die App ab sofort zur Verfügung, Benutzer von iPhones müssen sich noch bis zu einige Wochen, User von Windows Phones und Blackberry noch bis zum Sommer gedulden, erklärte A1-Vorstand Alexander Sperl.

Bezahlung

An den Bezahlmodalitäten wird sich nichts ändern. Nutzer müssen sich auf www.handyparken.at registrieren und können dann Parkguthaben aufladen. Abgerechnet wird über den Bezahldienst paybox oder via Kreditkarte bzw. Onlinebanking.

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