Mitsubishi iMiev Exterieur
Mitsubishi iMiev – jetzt auch vorsteuerabzugsberechtigt.
 

Hacklerregelung

Mitsubishi i-MiEV: Elektro-Zweisitzer mit Vorsteuerabzug.

03.10.2011 Autorevue Magazin

Was einst als elektrisch betriebenes Flottenauto zum Zustellen der Paketpost erfolgreich über Jahrzehnte Dienst tat, findet jetzt einen fröhlichen Nachfolger. Den Mitsubishi I-MiEV in einer gewerblichen Variante, das heißt, hinten verblecht und folglich mit Vorsteuer-Abzug für Unternehmen. Beschrieben als ideales Zustellfahrzeug im urbanen Bereich, nahezu lautlos und lokal abgasfrei, sollte man damit bis zu 150 Kilometer weit kommen, was bei einem städtischem Durchschnittstempo von weniger als 20 km/h immerhin fast einem ganzen Arbeitstag hinter dem Lenkrad entspricht.

Statt der zweiten Sitzreihe beginnt dort bereits das so genannte Cargo-Abteil mit einer Ladefläche von 1,20 x 0,93 x 0,84 Meter. Angegeben sind 235 kg Nutzlast und zwei Sitzplätze. An einer 230-Volt-Steckdose, abgesichert mit 16 Ampere, ist der Wagen bereits nach sechs Stunden wieder vollgeladen startbereit. Ob Elektroauto oder nicht, die Normverbrauchsabgabe entfällt bei gewerblicher Nutzung sowieso, und die 20 Prozent Mehrwertsteuer erspart man sich auch, wenn man das Auto als Arbeitsgerät nutzt, eine Art Hacklerregelung für Umweltbewusste also. So kostet der i-MiEV ohne Mehrwertsteuer doch immer noch stolze 31.390 Euro.

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