maserati Kubang Exterieur Dynamisch Front
In zwei Jahren will Maserati ins SUV-Segment einsteigen.
 

Große Schnauze

Das Luxus-SUV mit dem klangvollen Namen. Maserati, nicht Kubang.

19.09.2011 radical mag

Maserati, sonst eigentlich eher im Kriechgang, will mit dem Kubang neue Höhenflüge erleben. Doch braucht es wirklich noch ein weiteres Luxus-SUV?

Er sieht aus wie ein Mischung aus Porsche Cayenne und BMW X6 – nur dass die Front über den Maserati-typischen riesigen Kühlergrill verfügt. Damit dürften in einem Satz die beiden größten Konkurrenten des Maserati-SUV genannt sein.

Wieso die Italiener nach so eleganten Modellen wie dem GranCabrio jetzt auch noch einen Luxus-Offroader anbieten wollen? Die Standardantwort wird lauten: „Wegen der boomenden Märkte in Asien“. Ob diese Taktik aufgeht, ist mehr als fraglich. Denn allen voran die Chinesen sind heiß auf europäische Produkte mit Geschichte. Diese hat Maserati zweifellos, aber nicht im Bau von Offroadfahrzeugen. Wie auch immer, vielleicht hilft der Kubang genannte Wagen, der noch nicht serienreif ist, den Italienern aus der Patsche.

maserati Kubang Exterieur Statisch Heck

Bei Maserati verweist man darauf, dass man nun Synergien mit der Marke Jeep – die seit einiger Zeit ja auch zum Fiat-Konzern gehört – nutzen möchte. Der Kubang also ein aufgemotzter Jeep Grand Cherokee? So schlimm wird es nicht kommen, denn die Komponenten deuten darauf hin, dass der Kubang ein echt sportliches Auto wird mit scharfen Motoren, die für Maserati bei Ferrari gefertigt werden sollen. Eckdaten sind leider noch keine bekannt, man hat ja auch noch Zeit, denn der Kubang soll erst in zwei Jahren auf den Markt kommen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Asiaten bis dahin nicht bei anderen Marken mit Sport-SUV’s eingedeckt haben.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-mag.com

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