Sieht unschuldiger aus, als es ist: Googles selbstfahrendes Auto.
 

Google-Autos als Verkehrssünder

Googles selbstfahrende Autos sind so programmiert, dass sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um bis zu 16 km/h überschreiten können – „zur Sicherheit der Passagiere“

21.08.2014 Online Redaktion

Vor einigen Monaten hat Google einen Prototypen seines selbstfahrenden Autos ohne Lenkrad und / oder Pedale präsentiert. Vor der voranschreitenden Entwicklung im Bereich des autonomen Fahrens sind aber nicht alle begeistert. Nicht genug damit, dass das FBI unlängst in einer Studie festgestellt hat, dass die Self Driving Cars zu „tödlichen Waffen“ werden könnten:  Nun wurde auch noch bekannt, dass die Google-Autos mitunter auch Verkehrsregeln missachten – und das mit Absicht der Entwickler.

Google-Autos überschreiten erlaubte Höchstgeschwindigkeit um bis zu 16 km/h

Im Konzept für die fahrerlosen Google-Autos sei vorgesehen, dass diese die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um bis zu 16 km/h überschreiten können, so Dmitri Dolgov, Software-Leiter des Projekts, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das „Rasen“ sei aber nur vorgesehen, um die Sicherheit der Passagiere zu erhöhen.

„Rasen“ für die Sicherheit

Nur, wenn alle anderen Fahrzeuge in der näheren Umgebung zu schnell fahren, soll auch das Google-Auto Gas geben, um sich dem Verkehr anzupassen und so eine Gefährdung der Insassen durch eine vergleichsweise zu geringe Geschwindigkeit zu vermeiden. Auch bei den 16 km/h „Über-Höchstgeschwindigkeit“ haben sich die Entwickler natürlich etwas überlegt – diese festgelegte Grenze entspricht jener, ab der die Strafen für das zu schnelle Fahren höher werden. Bleibt die Frage: Wer zahlt die Strafzettel, wenn niemand am Steuer sitzt?

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