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Terry Grant absolvierte den Hill Climb im Jaguar F-Pace auf 2 Rädern.
 

So schön war das Goodwood Festival Of Speed 2016

Drei Tage, 180.000 Besucher, unzählige automobile Schätze: Das war das Goodwood Festival Of Speed 2016

27.06.2016 Online Redaktion

Einmal im Jahr veranstaltet Charles Henry Gordon-Lennox, Earl of March and Kinrara – besser bekannt als Lord March – mit dem Goodwood Festival Of Speed eines der berühmtesten Motorsport-Events der Welt. Auf dem Anwesen von Goodwood House in der Südenglischen Grafschaft West Sussex kommen Sammler, Berühmtheiten, Rennfahrer, Fans und unzählige automotive Raritäten zusammen, um gemeinsam ein Wochenende der Superlative zu verbringen. 180.000 Besucher aus aller Welt ließen sich das Spektakel auch heuer nicht entgehen.

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© Bild: Werk

Highlights am Hill Climb

Eines der Highlights des Festivals ist der Goodwood Hill Climb. Bei dem „Bergrennen“ auf der hauseigenen, 1,86 Kilometer langen Strecke geht es weniger darum, die schnellste Zeit zu erzielen, als ums Sehen und Gesehen werden. Und zu sehen gab es auch heuer wieder einiges: Von den aktuellen Formel 1-Boliden der Teams Mercedes, Ferrari, Red Bull, Toro Rosso, Williams, McLaren, Force India und Renault (inklusive Piloten) über historische Rennwagen, seltene Oldtimer und brandneue Fahrzeuge jagte beim diesjährigen Festival Of Speed ein Highlight das andere – mitunter im wahrsten Sinne des Wortes.

Nico Rosbergs einhändige Donuts beim Festival Of Speed 2016

Premieren und Legenden

Der Veyron-Nachfolger Bugatti Chiron debütierte in Goodwood auf der Rennstrecke, Weltpremiere feierte der Volvo V60 Polestar. Mercedes war nicht nur mit seinem Formel 1-Team am Start, sondern brachte auch den neuen AMG GT-R nach Goodwood. Ein 110 Jahre alter Mercedes-GP sowie der frisch restaurierte 540 K Stromlinienwagen aus dem Jahr 1938 waren ebenfalls mit von der Partie. Porsche präsentierte eine breite Palette an historischen und aktuellen Modellen.

1500 PS in Goodwood: Bugatti Chiron

Goodwood feiert BMW

BMW nutzte das Festival Of Speed, um seine denkwürdigsten Rennsporterfolge in der 100-jährigen Unternehmensgeschichte gleich mit einem ganzen Großaufgebot von 30 Autos zu feiern. Dem Autobauer war 2016 auch die gigantische Installation auf dem Gelände gewidmet, für die der Künstler Gerry Judah einem 1940er BMW 328 Mille Miglia Roadster, einem BMW V12 LMR und einem Brabham BT52-BMW zu neuen Höhenflügen verhalf. Apropos Höhenflüge: Für ein Higlight abseits des Asphalts sorgte die Airshow der Red Arrows, dem Kunstflugteam der Royal Air Force.

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© Bild: Werk

„Riesiger Spaß“

Jenson Button nahm den Goodwood Hill Climb mit dem neuen Honda NSX in Angriff.  „Es ist einfach unglaublich, wenn man daran denkt, wie hier buchstäblich Millionen von Pfund teures Metall Millimeter knapp an alten Mauern vorbeigezirkelt wird. Ich habe auf jeden Fall einen riesen Spaß“, kommentierte der McLaren-Pilot. Auch Formel 1-Legende Juan Pablo Montoya zeigt sich begeistert: „Das Goodwood Festival of Speed-Bergrennen war das engste, unebenste, rutschigste Rennen, das ich jemals gefahren bin. Aber ich habe es geliebt.“ Auch Ken Block in seinem in seinem 2015er Ford Fiesta RX43 wirbelte in der englischen Grafschaft wieder einmal ordentlich Staub auf. Apropos Ford: Der frisch gebackene LeMans-Klassensieger Ford LM GTE konnte ebenfalls bestaunt werden.

Eine Auswahl der Highlights des diesjährigen Goodwood Festival Of Speed findet ihr in der oben stehenden Galerie.

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