kaputtes zündschloss gm
© Michael Spooneybarger / Reuters
 

GM baut seine Konstruktionssparte um

Nach dem Zündschloss-Skandal soll die Qualität und Sicherheit der Fahrzeuge dadurch verbessert werden.

22.04.2014 APA

Nach dem Zündschloss-Skandal stellt die Opel-Mutter General Motors ihren Bereich Konstruktion neu auf. Dadurch solle die Qualität und die Sicherheit der Fahrzeuge verbessert werden, teilte der größte US-Autobauer am Dienstag mit. Neu geschaffen würden die beiden Bereiche „Globale Produktintegrität“ und „Globale Komponenten und Teilsysteme“.

Mit neuen Bereichen kann man in Zukunft schneller reagieren

Angesichts immer komplexerer Systeme im Autobau könne GM damit schneller auf mögliche Probleme reagieren, sagte GM-Entwicklungschef Mark Reuss. GM sieht sich in dem Zündschloss-Skandal zahlreichen Klagen ausgesetzt. Bei Unfällen, die durch defekte Zündschlösser ausgelöst wurden, starben in den vergangenen Jahren mindestens 13 Menschen, 2,6 Millionen Autos wurden in die Werkstätten zurückgerufen.

Die US-Behörden untersuchen, warum GM mit dem Rückruf wartete, obwohl die Probleme mit den Zündschlössern seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. GM ist der Ansicht, dass sie für Vorfälle vor dem Jahr 2009, als das Unternehmen aus der Insolvenz kam, nicht belangt werden kann, weil sie inzwischen rechtlich ein neues Unternehmen sei.

Quelle: APA/Reuters

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