Gleamfire: Autowäsche mit 5,5 Litern Wasser

Gleamfire ist ein Waschkübel, der 5,5 Liter Wasser fasst. Damit soll ein ganzes Auto sauber werden. Produziert wird er nicht.

26.05.2015 Online Redaktion

Kalifornien hat gerade eine Rekorddürre hinter sich. Ausgerechnet das Land der Pools, der Villen der Reichen und Schönen, war Anfang des Jahres aufgerufen, Wasser zu sparen. Wie aber die Autos waschen? So banal dieses Problem klingt – als hätten Amerikaner mitten in einer Dürreperiode keine anderen Sorgen, als ihr Auto zu waschen – so groß ist doch das Einsparpotential. Bis 85 Prozent Wasserersparnis soll der Gleamfire Bucket bringen.

Gelamfire Waschkuebel 02
© Bild: Gleamfire

Wasser sparen bei der Autowäsche

Doch auch ein weiteres Problem löst der Kübel. Es ist oft schwer, einen Platz zu finden, an dem Autoenthusiasten ihr Fahrzeug überhaupt per Hand waschen können. Oft hat der Nachbar etwas dagegen oder die Behörden erlauben es wegen der Chemikalien nicht. Gleamfire ist aber, abgesehen von etwas Tropfwasser, ein geschlossenes System.

Gleamfire-Waschkuebel-01
© Bild: Gleamfire

Wasser und Reinigungsmittel werden in den Kübel eingefüllt. Ein Spezial-Schwamm kann eingesetzt werden. Hat man damit eine Stelle am Auto gewaschen, lässt er sich über ein spezielles System in den Eimer einführen und wieder säubern. Filter sorgen dann dafür, dass größere Schmutzpartikel im Kübel bleiben und nicht den Lack zerkratzen.

Produktion ist nicht abzusehen

Ihr ambitioniertes Crowdfunding-Ziel hat Gleamfire jüngst krachend unterlaufen. Gerade einmal 13 Vorbestellungen fanden sich. Vielleicht kommt mit etwas Interesse aus Europa wieder Schwung in die Angelegenheit.

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