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Carlos Ghosn wird vorerst Renault-Nissan-Chef bleiben, als Nachfolger aber zwei getrennte Unternehmensvorsitzende empfehlen.
 

Ghosn rät Renault-Nissan zu 2 Chefs

Carlos Ghosns Einschätzung zufolge sollte Renault-Nissan in Zukunft wieder von zwei getrennten Managern geleitet werden – „Ich würde niemandem empfehlen, den Job zu machen, den ich gerade mache“

10.01.2014 APA

Geht es nach Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn, sollen die beiden Autobauer zukünftig wieder von zwei eigenen Spitzenmanagern geleitet werden. „Ich würde niemandem empfehlen, den Job zu machen, den ich gerade mache“, so Ghosn in einem am Freitag veröffentlichen Interview der Fachzeitschrift „Automotive News“. Es verlange einem einiges ab, für zwei Unternehmen verantwortlich zu sein und zwischen zwei Ländern hin- und herzupendeln. Ghosn hatte bereits angedeutet, dass der nächste Nissan-Chef seiner Meinung nach wieder ein Japaner sein sollte.

Ghosn wird vorerst Nissan-Renault-Chef bleiben

Doch vorerst will der 59-jährige Konzernchef die Verzahnung der Produktionsketten des französischen Autobauers und dessen 43-prozentiger Japan-Tochter Nissan selbst vorantreiben. So wird erwartet, dass die Renault-Aktionäre bei ihrer Jahresversammlung im April den Vertrag von Ghosn um weitere drei Jahre verlängern. Nissan hatte ihn bereits im vergangenen Jahr für weitere zwei Jahre verpflichtet.

Ghosn will Aufsichtsgremien zwei getrennte Unternehmensvorsitzende als Nachfolger empfehlen

Die endgültige Entscheidung über seine Nachfolge liege zwar bei den Aufsichtsgremien, sagte Ghosn. Er werde aber die Ernennung von zwei getrennten Unternehmensvorsitzenden empfehlen. Aus dem Interview ging nicht hervor, ob Ghosn nach seiner Zeit als Konzernchef eine Aufgabe außerhalb des geschäftsführenden Managements etwa in den Aufsichtsgremien anstrebt.

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