Der Skoda Octavia auf einer Auto-Show in Polen.
Absatzeinbrüche und Investitionen in die "Verjüngung" von Modellen - hier der Skoda Octavia - haben zu einem deutlichen Gewinnrückgang geführt.
 

Gewinn von Skoda um die Hälfte reduziert

Die VW-Tochter hat mit Absatzrückgang zu kämpfen – Investitionen in neue Modelle reduzieren ebenfalls den Gewinn.

01.08.2013 APA

 

Die VW-Tochter Skoda Auto schreibt für das 1. Halbjahr 2013 einen Betriebsgewinn von 243 Mio. Euro und damit um 46 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2012. Die Erlöse der im mittelböhmischen Mlada Boleslav (Jungbunzlau) ansässigen Autobauer sind um 13,1 Prozent auf 4,976 Mrd. Euro gesunken. Skoda Auto verkaufte im 1. Halbjahr 464.000 Fahrzeuge, um 5,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Rückläufige Absatzzahlen und Investitionen

Den Ergebnisrückgang erklärt Skoda Auto mit den Allgemein rückläufigen Absatzzahlen auf allen wichtigen Märkten sowie mit hohen Investitionen, die die VW-Tochter in Forschung, Entwicklung und die Einführung neuer Modelle getätigt hat. So werden noch heuer die „verjüngten“ Versionen des „Octavia“ und des „Superb“ auf den Markt kommen. Außerdem würden viele Kunden auf den Verkaufsbeginn des Modells „Rapid Spaceback“ warten und ihre geplanten Anschaffungen deshalb aufschieben.

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