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Gestatten, mein Name ist Karl. Opel Karl

Der neue Opel Karl ist eigentlich unter dem Adam angesiedelt, übertrifft seinen großen Bruder aber in einigen wesentlichen Disziplinen.

12.02.2015 Press Inform

Opels Karl ist nicht groß, dafür aber klein. Und zwar mit 3,675 Metern Länge sogar etwas kleiner als der Adam. Er beweist aber wieder einmal, dass äußere Größe nicht alles ist.

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Bis zu 940 Liter Kofferraumkapazität

Beispiel Kofferraum. Beim Opel Adam ist er mit 170 Litern denkbar bescheiden ausgefallen. Eine Kiste Mineralwasser bekommt man dort nicht einmal mit viel Verkanten unter. Wer Lifestyle will, muss nun mal leiden. Der Karl dagegen hat dank 195 Liter Laderaum keim Problem mit dem Getränkenachschub. Zwei Kisten passen locker hinein. Mit umgeklappten Rücksitzen schafft der Karl gar bis zu 940 Liter – der „größere“ Adam nur 663 Liter. Dazu kommt, dass man die Kästen beim Karl etwas weniger hoch wuchten muss als beim Adam – 808 mm Ladekantenhöhe stehen 716 mm gegenüber. Klappt man die (optional) im Verhältnis 30:70 geteilte Rückbank um, entsteht eine nahezu ebene Ladefläche.

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Überraschend viel Platz im Karl

Im Passagierbereich sieht es ähnlich aus. Während man auf den beiden vorderen Sitzen was das Platzangebot angeht so gut zurecht kommt, wie man es nun mal in einem Kleinwagen kann, sieht es in der zweiten Reihe überraschend anders aus. Im Adam kann man die Rücksitze wegen der Enge allenfalls Kleinkindern zumuten. Im Karl dagegen kommt man selbst als 1,85-Meter-Mann mit dem Platz noch klar, der zwischen der vorderen Rücklehne und Kniescheibe bleibt. Ein Grund dafür ist der gegenüber dem Adam mit 2.385 mm um über sieben Zentimeter länger Radstand des Karl. Über das Wageninnere verteilt finden sich zudem insgesamt elf Ablagen.

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Unter 10.000 Euro mit Option auf mehr

Der neue Opel Karl kostet knapp unter 10.000 Euro. Gegen Aufpreis kann man selbst solche Benefits wie ein beheizbares Lenkrad dazukaufen. Berganfahrhilfe ist ebenso serienmäßig wie Bordcomputer oder Traktionskontrolle. Wer will, der kann aber auch mehr bezahlen: Für Elektrische Fensterheber, Tempomat, Zentralverriegelung, Spurhalteassistent, Klimaautomatik, Parkpilot, Schiebedach, diverse Infotainment-Pakete, und so weiter.

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Skulpturale Formen

Die 3.675 mm lange, 1.604 mm breite und 1.476 mm hohe Karosserie zeigt von Vorne das markentypische Gesicht mit dem über die ganze Breite gebogenen Grill, den weit in die Seiten gerückten Scheinwerfern und dem dreidimensionalen Markenemblem in der Mitte. Dazu kommen schmale Lufteinlässe unten und außen platzierte Nebelscheinwerfer. Kräftig räumlich ausgeformt ist auch das Heck mit den großen Rückleuchten und der weit hochschwingenden, breiten Klappe. Dreidimensional modelliert ebenfalls das Opel-Logo auf der Klappe, in das der Öffnungsmechanismus integriert ist.

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3Zylinder mit 75 PS

Zum Auftakt gibt es den Opel Karl nur mit einer einzigen Motorisierung: einem 3-Zylinder-Vollaluminium-Benziner mit 999 ccm Hubraum und 55 kW/75 PS, die bei 6.500 U/min. an den Vorderrädern anliegen. Der Motor ist eine Saugerversion der in Adam und Corsa bereits eingesetzten 3-Zylinder-Turbomotoren. Als maximales Drehmoment holen die Opel-Ingenieure 96 Nm aus dem Euro-6-Motörchen. Damit beschleunigt der nicht mal eine Tonne schwere Karl laut Opel in 15,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Für die jeweils passende Übersetzung sorgt ein handgeschaltetes 6-Gang-Getriebe. Den DIN-Verbrauch gibt Opel mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern an, was einem CO2-Ausstoß von 102 g/km entspräche. Mit dem ECO-Paket lässt sich der CO2-Wert auf 99 g drücken. Und das ist relativ wenig.

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Dank an press-inform

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