Ferrari California V12 F620
 

Genf wird erzittern

Mit einem neuen Flaggschiff wird Ferrari in Genf auf Aventador-Jagd gehen.

20.02.2012 Online Redaktion

Drei Neuigkeiten kommen aus dem Hause Ferrari. Erstens: 2011 war ein Rekordjahr. 7.195 Wagen wurden verkauft, was einer Steigerung von 9,5 Prozent entspricht. Auch Umsatz (2,25 Milliarden Euro, also plus 17,3 Prozent) und Profit (312,4 Millionen Euro, plus 3,2 Prozent) zogen an.

Die zweite Nachricht ist: der Ferrari California wird überarbeitet und in Genf zur Schau gestellt. Letzteres ist eigentlich überflüssig, weil sich optisch an dem Wagen nichts geändert hat. Lediglich an den inneren Werten wurde geschraubt. Zum einen ist der California jetzt dreißig Kilogramm leichter, zum anderen hat er dreißig PS mehr (jetzt also 490 PS).

Die Konsequenz daraus ist, dass der California in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und keine 4,0 Sekunden mehr braucht. Erreicht wurde die Leistungssteigerung durch einen neuen Abgaskrümmer und ein neues Motormapping. Die Kunden wünschten sich zwar mehr Leistung, wollten aber nicht, dass der California zu extrem wird. Deswegen gibt es jetzt, allerding optional, das „Handling Speciale“ Paket. Hinter dem Namen verbirgt sich eine neue Aufhängung mit adaptiven Dämpfern samt neuem Steuergerät mit geringeren Reaktionszeiten.

Die dritte Nachricht betrifft ebenfalls Genf: Ferrari wird sein neues Flaggschiff, den Ferrari F12berlinetta präsentieren, von dem bereits unter dem Namen F620 Erlkönig-Bilder durch das Internet geistern. Viel weiß man von dem neuen Supersportler noch nicht. Der Motor steht immerhin schon fest: V12. Dabei dürfte es sich freilich um das gleiche Aggregat handeln, dass schon im FF seinen Dienst tut. Dort werden aus 6.262 Kubikzentimetern 660 PS gekitzelt.

Für den F620 dürften allerdings noch ein paar PS drauf gepackt werden. Ferrari wird das Wettrüsten mit Lamborghini (der Aventador brennt 700 PS in den Asphalt) sicherlich nicht freiwillig aus der Hand geben.

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