FiskerKarma2
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Genf-Senf 4: Mehr Exoten

Die wahren Hingucker, die echten Stars. Wie kleine, aber feine Manufakturen der Messe in Genf die richtige Würze verleihen.

04.03.2010 Online Redaktion

Nein, der Fisker Karma wird jetzt nicht gezeigt, weil er für die Rettung des Planeten steht, wir zeigen ihn, weil es ein rattenscharfes Auto ist. Und ein Exot (wie viele Autos werden schon in Finnland gebaut?). Zwei Attribute, die ja irgendwie zusammengehören. Wer die Umwelt mit diesem Auto trotzdem retten will, kann dies voraussichtlich ab Ende des Jahres und für etwas über 80.000 Euro tun. Dafür gibt es vier Türen, einen Alu-Spaceframe und einen Plug-In-Hybrid mit Lithium-Ionen-Akku. Letzterer wird, wenn er während der Fahrt leer wird, über einen 2,0-LiterEcotec-Motor von GM wieder aufgeladen – praktisch ein Range-Extender. Ist der Akku voll, kann er den Fisker Karma bis zu 80 Kilometer weit bringen und bis auf knapp über Tempo 200 km/h beschleunigen. (Bild 1 & 2)

„Schuster bleib bei deinem Leisten“, um mal wieder eine Volksweisheit zu strapazieren. Wer weiß, für was es gut war, dass Koenigsegg der Saab-Zuschlag verwehrt blieb. Die konzentrieren sich in Genf auf jeden Fall wieder voll auf ihr Kerngeschäft: Brutalos. Und wenn man diese Autos überhaupt verstehen kann, dann in Zahlen. 910 PS, 1100 Newtonmeter, null auf 100 in 3,1 Sekunden, auf 200 in 8,9 und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 400 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 16 Litern. (Bild 3)

Seit Markteinführung des Zonda von Pagani 1999 wurden knapp unter 100 Stück verkauft. Optisch würden mehr dem Straßenverkehr allerdings gut tun. Star der Messe war der Zonda F. Eine nachgeschärfte Version mit 602 PS und 760 Newtonmetern. Das „F“ steht für Fangio – eine Hommage an den fünfmaligen Formel-1-Weltmeister aus den 1950er Jahren. (Bild 4 & 5)

Der volle Name, und wir wollen ja höflich sein, lautet Zagato-Perana Z-One (sprich: Sieh-Won). Das Sportcoupé ist ein Gemeinschaftsprojekt von Perona Performance aus Südafrika und den italienschen Designern Zagato. 999 Z-One können pro Jahr hergestellt werden. Kostenpunkt: ab etwa 50.000 Euro (ohne Steuer). Angetrieben wird die Schönheit von einem 6,2-Liter-V8 mit rund 450 PS und 583 Newtonmeter. (Bild 6)

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