Land Rover 9-Gang-Getriebe
Wo soll das noch enden?
 

Zitronen aus Genf

Was ich in Genf nicht vermisst hätte.

11.03.2013 Online Redaktion

Platz 3: Die Neungang-Automatik von Land Rover

Land Rover 9-Gang-Automatik

Klar, dass die Dreigang-Automaten aus amerikanischen Straßenkreuzern nicht mehr genug sind (sehr zum Leidwesen amerikanischer Autobauer), und die bisherige Achtgang-Automatik von ZF ist ja wirklich ein feiner Hund. Aber es geht hier um die Signalwirkung: neun Gänge! Noch mehr Gewicht, noch mehr Platzbedarf, 0,02 Liter Spritersparnis (vermutlich), weil die Gänge feiner abgestuft sind. Und 2018 wird in Genf die erste 14-Gang-Automatik präsentiert, mit einer iPhone-App, damit der geneigte User versteht, wann welcher Gang kommt. Tiptronic kann man sich dann aber sparen.

Platz 2: Fornasari Hunter

Fornasari Hunter

Eine Automesse lebt von Designstudien, aber eigentlich freut man sich schon am meisten über die schönen. Und nicht über martialische Krapfen von grausamer Hässlichkeit und gestriger Konzeption. Zwei Tonnen soll dieses Monster wiegen und sich mit bis zu 280 km/h gegen den Wind stellen, dank eines V8. Wir wollen gar nicht wissen, was Fornasari ist und was die sonst noch so treiben. Wir sind nur froh, dieses Ding nie wieder zu sehen.

Platz 1: Ford EcoSport

Ford EcoSport Detail

Was wir allerdings sehr wohl sehen werden (daher Platz 1), ist dieses Schrumpf-SUV mit einem Reserverad, das die gesamte Heckpartie verkleidet. Mal abgesehen von den praktischen Einschränkungen (null Aussicht, mühsam zum Einparken): Leute, das ist ein Stadt- und Striegel-SUV, mittlerweile haben alle (wirklich alle) kapiert, dass so ein Auto nie ins Gelände kommt. Da hätte man den Reservereifen auch unter den Kofferraumboden legen und der Welt damit viel Leid ersparen können.

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