© Bild: Jeff Kowalsky / EPA / picturedesk.com
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General Motors beantragt Aussetzung von Klagen im Zündschloss-Skandal

General Motors ist der Ansicht, für für Vorfälle vor 2009, als das Unternehmen aus der Insolvenz kam, nicht belangt werden zu können, und beantragte Aussetzung von Klagen vor US-Gerichten

16.04.2014 APA

General Motors beantragte am Dienstag vor Gerichten in Südtexas und Kalifornien die Aussetzung von Klagen mutmaßlich Geschädigter im Zusammenhang mit dem Zündschloss-Skandal. Der Konzern ist der Ansicht, dass er für Vorfälle vor 2009, als das Unternehmen aus der Insolvenz kam, nicht belangt werden kann. Seit 2009 sei GM rechtlich ein neues Unternehmen. Ansprüche vor 2009 müssten an die Überbleibsel der alten GM gerichtet werden, so der Autokonzern.

Bereits Dutzende Klagen gegen GM eingereicht

Bei Unfällen, die durch die defekten Zündschlösser ausgelöst wurden, sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Bisher wurden 2,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Seit Beginn der Rückrufaktion im Februar wurden Dutzende Klagen gegen den Autobauer eingereicht: Entweder im Namen von Opfern oder von Fahrzeughaltern, die den Wert ihres Autos durch die Rückrufe gemindert sehen. Die US-Verkehrsaufsicht untersucht vor allem, warum GM mit dem Rückruf wartete, obwohl die Probleme mit den Zündschlössern seit mehr als zehn Jahren bekannt waren.

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