Renault konnte von den gestiegenen Neuzulassungen im Dezember mit einem Zuwachs von 37,9 Prozent profitieren.
 

Französischer Automarkt: Schlechteste Verkaufszahlen seit 15 Jahren

Die Zahl der Neuzulassungen ging in Frankreich um 5,7 Prozent auf 1,79 Mio. Fahrzeuge zurück – nur Renault legte um 0,8 Prozent zu

02.01.2014 APA

In Frankreich ging die Zahl der neu zugelassenen Autos 2013 laut Branchenverband CCFA um 5,7 Prozent auf insgesamt 1,79 Mio. Fahrzeuge zurück – die Autobauer müssen damit die schlechtesten Verkaufszahlen seit 15 Jahren verzeichnen. Renault erzielte dabei ein besseres Ergebnis als PSA Peugeot Citroën und die ausländische Konkurrenz.

„Wir haben den Boden erreicht“

„Wir haben den Boden erreicht und der Markt dürfte 2014 stabil bleiben“, so ein CCFA-Sprecher über die Aussichten für das neue Jahr. Im Dezember waren die Neuzulassungen um 9,4 Prozent gestiegen. PSA und Renault konnten davon mit einem Zuwachs um 10,6 Prozent beziehungsweise 37,9 Prozent profitieren. Im gesamten vergangenen Jahr hatte PSA 7,7 Prozent verloren, Renault konnte dank seiner kostengünstigen Marke Dacia um 0,8 Prozent zulegen.

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  • Ravenbird

    Die Franzosen bauen fast durch die Bank nur Pling-Pling-Gurkerl ohne Charakter und Charme.
    Die Elektronik hilft nicht, sondern stört meist nur. Elektrische Handbremsen sind billig und Dreck. Freie Werkstätten können kaum aufgesucht werden, weil die Ersatzteilbeschaffung, naja sagen wir – charmant gelöst ist. Sogar Markenwerkstätten haben damit Probleme. Von den Kosten mal ganz abgesehen. Und einen Franzosen außerhalb afrikanischer oder höchstens osteuropäischer Billigmärkte gebraucht zu verkaufen, grenzt an Selbstgeißelung.
    Wären sie billig, einfach und eigenständig wie früher – ja dann wäre das was. Aber SO nicht!

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