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Lauda zog Vergleiche zu 1984, um Hamilton aufzumuntern.
 

Formel 1: Lauda tröstet Hamilton

Nach seinem Aus am Sonntag wurde Mercedes-Pilot Hamilton von Aufsichtsratschef Lauda getröstet: „1984 bin ich im ersten Rennen auch ausgefallen, aber trotzdem noch Weltmeister geworden“

16.03.2014 APA

Nach seinem motorbedingten Aus beim Grand Prix von Australien wurde Mercedes-Star Lewis Hamilton von Aufsichtsratschef Niki Lauda getröstet. Der Österreicher erzählte dem Engländer, der aus Pole Position ins Rennen gegangen war, eine Geschichte aus dem Jahr seines dritten WM-Titels.

„Der Prost, der Trottel, ist über die Ziellinie gefahren und hat gejubelt“

„1984 bin ich im ersten Rennen auch ausgefallen“, erinnerte Lauda. Eine Problem mit der Elektrik hatte in Brasilien in Führung liegend das Aus bedeutet. „Ich bin danach angefressen ins Hotel gefahren und habe den Fernseher aufgedreht. Der Prost, der Trottel, ist über die Ziellinie gefahren und hat gejubelt“, sagte Lauda. „Ich bin aber trotzdem noch Weltmeister geworden.“

Hamilton wieder fröhlicher

Zu Saisonende entschied ein halber Punkt für Lauda – und gegen seinen damaligen Stallrivalen Alain Prost. Hamilton sei es nach dieser Geschichte wieder besser gegangen. Lauda: „Es ist schade. Mein Plan war, dass wir Erster und Zweiter werden. Das wäre leicht möglich gewesen.“ Am Ende jubelte nur Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg. „Nico hat einen super Job gemacht“, lobte Lauda.

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