Ford S-Max IAA Frankfurt 2013
Das Ford S-Max Konzept kann in Frankfurt bewundert werden.
 

Ford S-Max Konzept – Herzensangelegenheit

Das Ford S-Max Konzept schlägt ein ganz neues Kapitel der Zubehörliste auf: EKG- und Blutzucker-Sitze.

28.08.2013 Online Redaktion

Starten wir den Rundgang innen. Also mit einem kurzen Blick in den Innenraum des Ford S-Max Konzepts. Ford hat sich an das Premiumniveau herangeschlichen. Sehr weiches Leder umspannt den Armaturenträger und Karbonfaser-Intarsien verzieren den Sitz. In der Mitte der Armaturen liegt der Dual-View Monitor. Der behebt ein großes Ärgernis – endlich haben Fahrer und Beifahrer eine getrennte Anzeige mit unterschiedlichen Bedienelementen. Der Fahrer kann Sound, Navigation und Klima regeln, der Beifahrer DVD schauen.

Ford S-Max geht online

Auch die Generation 2.0 kommt nicht zu kurz. Mitfahrer können sich ins Internet einloggen und der Fond hat eine eigene Docking-Station für Tablets. Das sprachgesteuerte System SYNC beherrscht außerdem eine zunehmende Zahl von Apps (von Musik bis Navigation). Angeblich, so versprach es zumindest Ford noch bei der Präsentation des Systems beim B-Max, handelt es sich bei SYNC um ein geschlossenes System. Also ohne Zugang für Dritte. Damals gab es aber auch weder Tablet-Docking-Station noch Internetzugang.

Ford S-Max IAA Frankfurt 2013

Karbonfaser-Nähte in den Sitzen.

Aber letzterer ist dringend nötig, sonst funktioniert das emotionale Highlight dieses Konzepts nicht: EKG-Sitze. Zur Erinnerung für alle, die keine Arztserien schauen – EKG steht für Elektrokardiogramm. Es ist die Aufzeichnung der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.

EKG-Sitze im Ford S-Max

Das also tut der Ford-Sitz. Über im Sitz integrierte Sensoren überwacht das Auto den Herzschlag des Fahrers. Ford nennt es ein „Langzeit EKG“. Kommt es zu einer bedrohlichen Anomalie, fordert SYNC sofort ärztliche Hilfe an. Praktischerweise hat das S-Max Konzept einen aktiven Einparkassistenten, so verursacht der, der gerade einen Herzanfall hat, wenigstens keinen Stau.

Ford S-Max IAA Frankfurt 2013

Drehschalter für das Automatikgetriebe.

Ergänzend dazu kann das Auto auch mit Systemen zur Überwachung des Blutzuckerspiegels gekoppelt werden. Hat ein Kind auf dem Rücksitz einen „hypoglykämischen Schock“ werden die Eltern auf den Vordersitzen verständigt. Die merken das sonst nicht – Papa fingert an der Stereo rum und Mama schaut Greys Anatomie.

Der Clou zum Schluss: die Sitze werden so tatsächlich angeboten werden. Sicherlich gegen Aufpreis und auch der Zeitpunkt ist noch unbekannt, aber Ford versicherte, man werde die Sitze ins Portfolio übernehmen. Einen Termin für einen Marktstart der neuen S-Max Generation gibt es allerdings noch nicht. Eine letzte handfeste Information gibt es aber doch noch: Motorisiert ist das Ford S-Max Konzept mit einem 1,5-Liter Ecoboost Motor. Das Konzept kann  auf der IAA in Frankfurt bewundert werden

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