Ford Ranger 3,2 TDCi Wildtrak seitlich
 

Testbericht: Ford Ranger 3,2 TDCi Wildtrak

Waschechter Pickup scheut weder Abenteuer noch Arbeit, On -oder Offroad.

15.09.2013 Autorevue Magazin

Wenn bei einem Pickup Leistung gefragt ist, muss das nicht unbedingt mit persönlichen Eitelkeiten zu tun haben. Da kann durchaus das Hemdsärmelige in den Vordergrund rücken: die Arbeit. Gebremst darf dieser Ranger bis zu 3350 Kilo ziehen – bei solchem Einsatz freut man sich über jedes einzelne der 200 PS. Und, zugegeben, nicht nur dort.

Der 3,2-l-Fünfzylinder hat den Charakter eines Büffels:

Wenn der Drehzahlmesser 1500 Touren anzeigt, liegen 470 Nm an, über 3500 will man eigentlich nicht drehen, da dort das Temperament schon wieder nachlässt. Begleitet wird das Ganze von einer wunderbar fünfzylindrigen Soundkulisse. Trotz des mächtigen Drehmoments ist aber fleißiges Schalten angesagt – prinzipiell kein Problem für die gut schaltbare Sechsgangbox. Irgendwie stellt sich beim Durchsurfen der Gänge aber die Frage, ­warum man das Kreuzerl nicht bei der optionalen Sechsgang­automatik gesetzt hat, für die wir hier eine bedingungslose ­Empfehlung aussprechen möchten.

Ford Ranger 3,2 TDCi Wildtrak front vorne schnauze

Das Interieur ist designmäßig eindeutig Ford.

Die Bedien­elemente sind allerdings robuster ausgeführt als in den PKW-Modellen. Manche Kunststoffe versuchen gar nicht erst, anders auszusehen. Stört aber nicht. Die Teilledersitze samt Rallye­streifen bringen Charme ins Gehäuse, das Navi eine Art Luxus. Das ist auch das Laderaumrollo, das die Ladefläche in der Stadt papierlfrei hält, das Ladegut schützt und in geschlossenem ­Zustand den Spritverbrauch um einen halben Liter senkt.

Ford Ranger 3,2 TDCi Wildtrak ladefläche abdeckung

Das Fahren:

Echt Pickup. Nicht unkomfortabel, bequem wird es aber erst, wenn man ordentlich zulädt. Die Lenkung mit gefühlt zehn Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag bietet dafür ordentlichen Einschlag. Übrigens ist der Ranger der einzige Euro­NCAP-5-Stern-Pickup. Das kann nicht einmal VWs Amarok.

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