Ford Galaxy Testbericht

Vom Reisen und der neuen Art des Nichtschaltens.

01.01.2008 Autorevue Magazin

Was den Schnitt aus Komfort und Verbrauch betrifft, ist in dieser Klasse sicher VWs Doppelkupplungsgetriebe derzeit der Maßstab. Aber auch bei normalen Automatikgetrieben geht der Trend dahin, den Schaltvorgang unter die Wahrnehmungsschwelle zu drücken, bei weit geringerem Aufwand.

So ist Fords Durashift 6-tronic zu verstehen, eine neue Automatik für Mondeo, S-Max und Ford Galaxy, ausschließlich mit dem neuen 2,3-Liter-Vierzylinder-Benziner (161 PS) oder dem 2,0-Liter-TDCi zu 130 PS gekoppelt, freilich mit manueller Schaltmöglichkeit, elektronisch auf Fahrweise und Fahrbedingungen geschärft: So fährt die Automatik auf rutschigem Grund im zweiten oder dritten Gang an, ebenso im Stop-and-Go-Verkehr.

Perfekt ist die Verbindung von TDCi-Motor und Durashift 6-tronic natürlich im Ford Galaxy: Die Harmonie des Fahrens passt fein zum luftigen Raumgefühl des Vans und damit zu langen Reisen, der Motor strömt kultiviert an, Geräusche und Vibrationen sind vornehm gedämmt, Unterbrechungen der Zugkraft beim Beschleunigen praktisch nicht wahrzunehmen, hier ist der Abstand zu DSG hauchdünn. Ums Spritsparen kümmert sich die Wandlerüberbrückung in allen Fahrstufen, die sanft und unmerklich zugreift – und verhindert, dass der Wandler bei Anhängerbetrieb und heftigen Steigungen bis zur Überhitzung quirlt.

Hier geht’s zu unserem Dauertest des Ford Galaxy.

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