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Ford Focus Coupé Cabriolet 2,0 TDCi Titanium Testbericht

Neues aus der Abteilung der Blechfalter.

01.09.2009 Autorevue Magazin

Ford hat seine Focus-Baureihe überarbeitet, also auch das Cabrio mit dem faltbaren Blechdach. Im Wesentlichen bedeutet das eine zarte Veränderung der Linien außen, die am ehesten vorne zu bemerken ist. Die Scheinwerfer sind jetzt weiter nach oben gezogen, und es gibt mehr Chromzierrat um die Lufteinlässe. Auch im Innenraum hat Ford einiges an neuen Materialien verbaut, die Ablesbarkeit der Instrumente verbessert, eine längs verschiebbare Mittelarmlehne mit großem Staufach entworfen und intelligente Ablagen in der Mittelkonsole geschaffen. All das fügt sich zu einer reifen Cabriolandschaft, die bei offenem Dach im hellen Licht des Tages einiges hermacht.

Einen guten Schritt vorwärts ging es beim Antrieb, denn auch der 136-PS-Diesel ist im Detail überarbeitet worden, was sich vor allem durch mehr Laufruhe, Vibrationsarmut und akustische Unauffälligkeit bemerkbar macht. Mit 320 Nm Drehmoment (bei Nachdruck am Gaspedal 20 Nm Overboost) ist der 2-Liter-TDCi kein Schwächling, das Sechsganggetriebe ist zudem in der Bedienung ein Vergnügen, und der Verbrauch (7,7 Liter) im Verhältnis zur gebotenen Leistung durchaus in Ordnung.

Woran Ford bei der Halbzeit-Erfrischung des Coupé Cabrios nichts geändert hat: Beim Offenfahren mit heruntergelassenen Seitenscheiben rupft der Wind ab Tempo 80 ein bisschen unschön an den weit hinten ansetzenden Gurten, auch das Sicherheitsgeschirr auf der Rückbank macht Flattergeräusche, wenn man das Windschott nicht eingepasst hat.

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