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Ford Focus Testbericht

Konkurrenz? Kennt er nicht, er steht allein auf weiter Flur.

01.06.2008 Online Redaktion

Man muss sich ein wenig quälen, um endlich richtig zu sitzen, wegen der Sportsitze. Dreht dann keinen Schlüssel, sondern drückt einen Startknopf, alles eingerahmt von Carbon-Optik. Über den Armaturen thronen Anzeigen für Öldruck und -Temperatur und den Druck im Turbolader. Damit neu eingestiegenen Beifahrern auch gleich klar ist, was hier wirklich los ist.

So wirklich klar wird es einem erst bei einem Blick hinter die Kulissen: Der turboaufgeladene Reihenfünfzylinder stammt nämlich von Volvo – und ist ein Novum in dieser Klasse. Die potenziellen Konkurrenten Golf GTI und Astra OPC sind jeweils mit einem Vierzylinder und einem halben Liter weniger Hubraum ausgestattet. Höchst ungewöhnlich auch, dass sich der Mutterkonzern beim Tochterunternehmen bedient. Spart Kosten. Der Focus teilt sich die Plattform mit dem Volvo S40 und V50.

Die Wahrheit liegt auf der Straße. 225 PS klingen nicht nur toll (dank Doppelrohr-Auspuffanlage), die reißen auch mächtig an. Zwar sind die Schaltwege schön kurz, dafür wollen die Gänge gezielt eingelegt werden. Ein leichter Druck in die ungefähre Richtung reicht nicht. Ambitionierte Arbeit mit dem rechten Fuß geht direkt in die Lenkung, was dem Focus ST einen etwas unberechenbaren Charakter verleiht. Typisch leistungsstarker Frontantrieb eben.

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