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2013 fuhr Ford der japanischen Konkurrenz in China davon.
 

Ford erzielt in China Plus von 49 Prozent

Mit 935.813 verkauften Fahrzeugen 2013 in China übertrumpft Ford Toyota und Honda – Inselstreit wirkt sich negativ auf Ergebnisse japanischer Autobauer aus

06.01.2014 APA

Ford verkaufte 2013 in China zusammen mit seinen lokalen Partnern 935.813 Wagen – das bedeutet ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die japanischen Konkurrenten des US-Autobauers, Toyota und Honda, konnten in der Volksrepublik zwar ebenfalls Zuwächse verzeichnen, jedoch nur um 9,2 beziehungsweise 26,4 Prozent.

Inselstreit steht Vormarsch der japanischen Autobauer im Weg

Während Ford mit Modellen wie dem neuaufgelegten Focus und Mondeo in China für Aufsehen sorgte, belastete der chinesisch-japanische Inselstreit die Beliebtheit der japanischen Marken. Damit tastet sich Ford nach und nach an die Platzhirsche in China, die Opel-Mutter General Motors und Volkswagen, heran – jedoch, ohne diesen wirklich nahe zu kommen. Der US-Konzern und der deutsche Branchenprimus haben 2013 Schätzungen zufolge drei Millionen Autos in China verkauft.

Hyundai und Nissan vermutlich noch vor Toyota

Toyota setzte im vergangenen Jahr 917.500 Wagen in China ab und profitierte dabei von dem stark überarbeiteten Modell des Geländewagens RAV4. Im laufenden Jahr will der Weltmarktführer mehr als 1,1 Millionen Stück verkaufen – eine Marke, die der Konzern in der zweitgrößten Volkswirtschaft hinter den USA seit einigen Jahren knacken will. Honda kam 2013 auf 756.882 Fahrzeuge. Noch vor Ford, Toyota und Honda dürften Schätzungen zufolge neben GM und Volkswagen der japanische Autobauer Nissan mit knapp 1,3 Millionen verkauften Wagen und Hyundai mit 1,6 Millionen Exemplaren liegen. Diese Unternehmen haben ihre Zahlen noch nicht veröffentlicht.

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