Angela Merkel und Bernhard Mattes sitzen in einem Ford Evos auf der IAA 2011
Merkel mit Mattes im Ford Evos Concept Car.
 

Ford-Deutschland unterstützt das Freihandelsabkommen mit den USA

Nach einer Studie des ifo-Instituts könnten aufgrund des Abkommens bis zu 160.000 Jobs in Deutschland entstehen.

22.11.2013 APA

Bernhard Mattes, der Deutschland-Chef von Ford, schätzt bei einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA mit der Entstehung von bis zu 400.000 neuen Jobs. „Allein in Deutschland könnten es rund 160.000 Jobs sein“, sagte der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Staaten würden profitieren

„Das Abkommen wird auf beiden Seiten zu erheblichen Steigerungen des Bruttoinlandprodukts (BIP) beitragen. Wichtig ist, dass auch kleinere Länder wie die baltischen Staaten oder die krisengeschüttelten Regionen Südeuropas von einem solchen Abkommen besonders profitieren würden.“

160.000 Jobs könnten entstehen

Anfang Oktober war in einer Studie des ifo-Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung bereits die Zahl von 160.000 Jobs in Deutschland genannt worden, die durch das Freihandelsabkommen entstehen könnten.

Belastetes Klima

Mattes sagte zudem, die Enthüllungen über die Abhörpraxis des amerikanischen Geheimdienstes NSA belasteten das Klima. „Es muss geregelt und vereinbart werden, wie man mit dem Eigentum von Daten umgeht oder wie es um den Datenschutz für Personen steht.“ Es müsse klar sein, was passiert ist und wie man miteinander umgehen möchte. Das sei aber unabhängig von einem Freihandelsabkommen und sollte die Verhandlungen nicht beeinträchtigen.

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