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Flotter Vierer: BMW X5 xDrive 40e

BMW bringt nach den i3 und i8 mit dem X5 xDrive 40e sein nächstes Plug-In-Modell auf den Markt.

16.03.2015 Press Inform

In der Liga der Nobel-SUV führt an Hubraum und Zylindern bisher kein Weg vorbei. Bisher. Audi riskierte beim A8 Hybrid die Kombination aus Vierzylinder-Turbo und Elektromodul – und verlor. Kein Mensch interessierte sich für das Oberklasse-Hybridmodell. Bei Volvos XC90 sind nur noch Vierzylinder im Programm – mit Elektromodul bis zu 400 PS stark.

BMW X5 xdrive 40e
© Bild: BMW

Territorium Stadt

Die Plug-In-Version des BMW X5 xDrive 40e wird ebenfalls von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Turbo mit 245 PS angetrieben. Zusammen mit dem in der Achtgang-Automatik verbauten 83-kW-Elektromotor stehen dem Fahrer üppige 230 kW / 313 PS und 450 Nm zur Verfügung. 0 auf Tempo 100 schafft der Allradler in 6,8 Sekunden, während bei 210 km/h abgeregelt wird. Der Normverbrauch liegt bei geringen 3,4 Litern bzw. 15,4 kWh. Rein elektrisch kann der BMW X5 xDrive 40e je nach Fahrmodus bis zu 31 Kilometern fahren und schafft aus Elektrokraft Tempo 120. An der eigenen Wallbox oder der Ladesäule lässt sich das Akkupaket in 2.45 h aufladen. An der normalen Haushaltssteckdose dauert das Nachladen des 4,89 Meter langen SUV vier Stunden.

BMW X5 xdrive 40e
© Bild: BMW

Die Batterien machen sich im Innenraum nicht bemerkbar

Das Akkupaket ist dabei nahezu spurlos unter dem Ladeboden des immerhin 2,3 Tonnen schweren Plug-In-Hybriden untergebracht. Das Ladevolumen liegt zwischen 500 und 1.720 Liter. Im Innenraum unterscheidet sich die BMW X5 xDrive 40e genauso wie von außen abgesehen von der Ladeklappe nicht von den X5-Modellen mit Verbrennungsmotor. Marktstart ist im Herbst. Die Preise stehen noch nicht fest, dürften jedoch bei rund 75.000 Euro beginnen.

BMW X5 xdrive 40e
© Bild: BMW

  • Harry 78

    Für den Preis hat man vor kurzem noch einen formidablen und unverwüstlichen Achtzylinder bekommen. Da heutzutage die meisten technischen Problem eines Autos Elektronikprobleme sind wünsche ich jedem Besitzer so eines teuren Hybrid SUV viel Spaß, weil der könnte ob der Übermasse an Elektronik bald vorbei sein!

    • Medwed

      Der Mehrpreis des Hybrid-X% ist in Österreich – auf den Einsteiger-Diesel-4-Zylinder bezogen – 5400.- Euro , weil das Navi beim Hybrid schon Serie ist. Bei Lexus und Toyota sieht man bereits langjährig, dass die Hybrid-Technik problemlos funktioniert, z.B. auch bei Taxis!
      Wenn man sich auf 100 km 4 Liter Sprit spart, hat man auf 120.000 km die Mehrkosten herinnen.
      Fährt sich halt anders als ein Diesel. Je mehr man Strom aus der Steckdose tanken kann, umso mehr spart man, weil dann 100 km unter 4.- kosten!
      Wo man vor kurzem noch einen Achtzylinder um diesen Preis gekriegt hat, weiss ich nicht. Der letzte Achtzylinder im 50i X5 hat dank 27 % NOVA schlanke 100.000.- Listenpreis „nackert“.

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