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Fiat Panda: Happy Kiste

Die Unterkante des Autofahrens zelebrierte den ­pfiffigen Verzicht auf alles, was kein Dach über dem Kopf war. ­Immerhin gab’s Allradantrieb aus und für Österreich.

19.04.2016 Autorevue Magazin

Schon bald war seine Werbeßkampagne genauso berühmt wie der Fiat Panda selbst. Sie heftete ihm das Schlagwort von der tollen Kiste an, das Passanten heute noch von den Lippen huscht, wenn der Panda vorbeifährt – dabei war die Kisten-Kampagne nur eine Notlösung: Fiats Werbeetat war in letzter Sekunde nur noch halb so groß, damit wurde die doppelseitige Werbeidee gegen die ganzseitigen Kisten-Sujets getauscht. Der Entschluss musste nie bereut werden. Denn das Zungezeigen, das Rausposaunen der Dinge, auf die er pfiff, das zärtliche Zerzausen der Reichen und ihrer Statussymbole war eine bunte Flucht nach vorne, die gut zu einem winzigen Auto passte. Das war 1980, und Fiats Modellpalette wollte nach unten abgerundet werden. Dort gab’s zwar den 126 mit Zweizylinder-Heckmotor, aber ...
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