Fiat Freemont 2,0 MultiJet II 170 Urban AWD Automatik grau seite
Schnörkellos und geräumig gibt sich der Ami im Italiener. Oder umgekehrt.
 

Testbericht: Fiat Freemont 2,0 MultiJet II 170 Urban AWD Automatik

Auf der Suche nach dem Italiener im Ami.

02.10.2013 Autorevue Magazin

Der lange Name steht durchaus für die Geschichte des Fiat Freemont, der sich bei seiner Präsentation als Dodge Journey nie gedacht hätte, dereinst als Fiat in Italien eingebürgert zu werden. Das, ­sagen wir, zeitlose Aussehen dazu hatte er aber schon damals, dem konnte auch das Aufbürsten durch Fiat nichts von seiner Aufrichtigkeit nehmen: Gerade Linien ohne Schnörkel, auch ­innen ist kein optischer Ballast zu finden, dafür aber sieben Sitze. Die taugen durchaus für europäische Körpermaße, so wie sich überhaupt der Freemont bei den Ausmaßen europäisch anfühlt, bei den Platzverhältnissen drinnen aber durchaus amerikanisch, wir sagen nur: Bis zu 1460 Liter Laderaum, dafür liegen aber die hintersten fünf Sitze flach.

Fiat Freemont 2,0 MultiJet II 170 Urban AWD Automatik heck hinten seite

Amerikanischen Einschlag pflegen auch Federungskomfort und die Automatik, der Motor passt dazu:

2,0-l-Turbodiesel mit 170 PS, durchaus ambitioniert beim Zupacken, aber bald lässt man sich in den Charakter des Freemont fallen und gleitet bar jeder Aggression dem Horizont entgegen.

Fiat Freemont 2,0 MultiJet II 170 Urban AWD Automatik grau vorne front seite

  • Autojoe

    Ein älterer amerikanischer Cowboy umgelabelt auf einen Italiener. Begonnen hat es mit der Verhaesslichung der Edelmarke Lancia nun folgt die Traditionsmarke Fiat nach. Soll so erwas Innovation sein?

    • Markuss

      Bin vor Jahren mal mit einem Dodge Journey gefahren, und vor kurzem bei einem Händler in einem Freemont gesessen! Kein Vergleich! Die Verarbeitung und Anmutung ist im Fiat um Welten besser! Hab mich schon lange nicht mehr in einem Auto auf Anhieb so wohl gefühlt. Und das in einem Fiat!

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