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Fiat Chrysler-Chef Sergio Marchionne will Italien auch künftig die Treue halten.
 

Fiat Chrysler will Ferrari- und Maserati-Anteile vorerst behalten

Ein Verkauf der Anteile an den Luxusmarken sei laut Fiat Chrysler-Chef Sergio Marchionne nicht geplant – für die Zukunft wolle man sich diese Option aber offen halten.

04.03.2014 APA

Fiat Chrysler will seine Anteile an den Luxusmarken Ferrari und Maserati trotz des dringenden Bargeld-Bedarfs zumindest vorerst behalten. In Geschäftsplan, der im Mai präsentiert werden soll, sei deshalb weder ein Börsengang noch ein Verkauf von Beteiligungen vorgesehen, so Konzernchef Sergio Marchionne am Dienstag beim Genfer Autosalon. Dennoch halte er sich diese Optionen für die Zukunft offen.

Fiat Chrysler will Alfa Romeo- und Maserati-Modellpalette erneuern

Fiat Chrysler muss dringend sein Verlustgeschäft in Europa in die Spur bringen. Dies will Marchionne mit einer Konzentration auf Autos der gehobenen Preisklasse erreichen und hierzu die Modellpalette von Alfa Romeo und Maserati erneuern. Dazu muss er jedoch viel Geld in die Hand nehmen. Eine Möglichkeit zur Finanzierung ist Marchionne zufolge die Ausgabe einer Wandelanleihe.

Konzernchef Marchionne will Italien weiter die Treue halten

Trotz der zum 1. Oktober angepeilten Aktiennotierung in New York und der Verlagerung der Firmen-Holding in die Niederlande will Fiat Chrysler Italien auch zukünftig die Treue halten, versicherte Marchionne. So sei auch zukünftig die Produktion von Alfa Romeos im Ursprungsland des Konzerns geplant. „Das hat nichts mit Nationalismus zu tun, aber manche Dinge gehören einfach an einen bestimmten Ort“, sagte er. „Alfa Romeo gehört genau so nach Italien wie Maserati und Ferrari.“

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