LaFerrari statisch links
Der erste Hybrid von Ferrari – und nicht der letzte.
 

Ferrari plant weitere Hybrid-Modelle

Nach dem LaFerrari sollen noch weitere Hybrid-Modelle folgen.

22.08.2013 Online Redaktion

Der LaFerrari auf dem Genfer Automobilsalon 2013 war nur ein Vorgeschmack: Ferrari-Mastermind Luca di Montezemolo sagte in einem Bloomberg-Interview, dass er sich weitere Ferrari-Modelle mit Hybrid-Antrieb vorstellen könnte. „I don’t believe in the electric cars, but I strongly believe in hybrids.“ Deshalb plant er weitere Hybrid-Modelle, aber immer mit den Wünschen der Kunden im Blick. Man will ja niemanden vor den Kopf stoßen.

High Performance-Hybrid liegt im Trend

Damit wird sich Ferrari weiter als Trendsetter profilieren. Hybrid-Supersportwägen liegen im Trend: Auch BMW i8, Porsche 918 und McLaren P1 treten High Performance-Hybride mit irrwitzigen Systemleistungen an, um CO2-Flottenverbräuche zu optimieren.

Ferrari hat – nicht nur innerhalb des Fiat-Konzerns – eine Sonderposition inne. Die traditionelle Sportwagenmarke kennt keine Krise und ist wohl der einzige Hersteller, der freiwillig seine Produktion herunterfährt: 6900 Autos sollen 2013 produziert werden, 400 Stück weniger als letztes Jahr. Es soll die Exklusivität gewahrt bleiben – und die hohen Margen. 15 Prozent Gewinn fährt Ferrari mit jedem Fahrzeug ein, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Ferrari muss auch keine Chrysler-Teile auftragen, wie das etwa bei Maserati der Fall ist. Stattdessen fährt man Zusatzgewinne mit der Vermarktung der eigenen Marke ein: Merchandise boomt.

Vorerst geht es aber noch sehr gewohnt weiter: Auf der IAA Frankfurt wird Ferrari den aerodynamisch optimierten 458 Speciale mit 605 PS präsentieren. Das Coupé soll für 240.000,- Euro zu haben sein.

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